Bővebb ismertető
1 Es war Freitag abend. Im zweiten Programm lief
ein Film. Im ersten Programm begann eine Schlagersendung,
übertragen aus einem der großen Säle, wo die Leute hingehen,
um gesehen zu werden, falls ein glücklicher Kameraschwenk
sie für die Zuhausegebliebenen ins Bild setzte.
Manfred Berger hatte den Film sehen wollen, doch nun saß er
neben seiner Frau und langweilte sich erbärmlich, denn aus
Schlagersendungen machte er sich nichts.
Sie hatte Unterhaltungssendungen gern, weil man nicht an-
dauernd hinschauen mußte, denn sie konnte nicht einfach da-
sitzen und in die Röhre starren. Irgendwie mußte sie sich zu
schaffen machen. Meistens strickte sie während des Fernse-
hens. Dabei war die Familie reichlich mit Gestricktem ver-
sorgt. Doch gab es jedes Jahr wieder Weihnachten, und in der
nahen und weitläufigen Verwandtschaft fielen ständig wieder
Geburtstage an.
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Wenn man Selbstgestricktes schenkt, spart man viel Geld,
sagte sie, wenn ihr Mann sie fragte, ob es nicht genug sei mit
dem ewigen Stricken und ob es ihr denn nicht selber auf die
Nerven ginge.
Sie hatte es zwischendurch schon mit Makramee versucht,
doch ließen sich die Knoten bei dieser Handarbeit nicht so
beiläufig knüpfen wie Maschen abstricken, und es entging ihr
zuviel vom Geschehen auf der Mattscheibe, das war ihr auch
nicht recht, also griff sie wieder zu den Stricknadeln.
Das liegt in unserer Familie, sagte sie, und behauptete, schon
ihre Mutter habe nie müßig dasitzen können, einfach so, die