Bővebb ismertető
Der Indianer
Wie glühende Lava war die Sonne hinter der großen Mesa untergegangen, die den Horizont im Westen begrenzte. Für einen kurzen Augenblick hatte sie die Ebene in tiefes Rot getaucht. Dann war der Abend hereingebrochen.
Jetzt war es Nacht.
Oola blickte hinaus in die Nacht.
Oola war ein hagerer Mann. Er glich einer trockenen Wurzel. Nach seinem Körper, seiner Haltung zu urteilen, mochte er beinahe zu den Alten zählen. Aber er war noch kein alter Mann. Er hatte nur gerade drei Jahre in der Bosque-Redondo-Reservation verbracht. Oola saß auf den rauhen Steinausläufem, die den Fuß der Mesa umsäumten, inmitten von wucherndem Dornenge-strüpp. Er rührte sich nicht. Er saß nur da, die Arme auf die angezogenen Knie gestützt, während die Hände schlaff herunterhingen. Ein Windhauch, der mit der einbrechenden Nacht aufgekommen war, spielte in seinen kurzen Haarsträhnen. Doch sein Blick im Schatten des flachrandigen Hutes leuchtete. Oola blickte in die Nacht.
Er blickte auf das dunkle Gemäuer des Farmhauses, das in das metallische Halbdunkel des Tales getaucht war. Oola kannte die Farm nicht: Es war die erste Behausung