Bővebb ismertető
Zu diesem BuciiDieser wirklichkeitsgenaue Bericht iiber eine Safari wird durch áuflerste sinn-liche Anschauung über alle literarische Erfindung hinaus zur Dichtung. Zwi-schen Jagderwartung und Jagdgenuf! wird alles aus intimster Kenntnis des ja-gerischenHandwerks registriert: diePirsch imDornendickicht der afrikanischen Steppe, die wilde Schönheit und Grazié des Animalischen, der Pulverruch des tödlichen Kernschusses. Mit der ganzen Bewufítheit des Zivilisationsmenschen, der unsere zerstörte und zerstörerische Welt flieht, um sich einem primitiven Dasein auszuliefern, hat Hemingway hier ein maskulines Urerlebnis fixiert, das Menscli und Tier im Schnittpunkt des gewaltsamen Todes zusammenführt.Ernest Hemingway, der als Sohn eines Arztes am 21. Juli 1899 Oak Park/ Illinois geborene Nobelpreistriiger der amerikanischen Literatur, war ein Mei-ster des metaphysischen Realismus, ein Pionier der Kurzgeschidite und Er-neuerer des amerikanischen Romans. 1917, kurz vor dem Abitur, liefí er die Schule im Stich, um Reporter an einer Lokalzeitung in Kansas City zu werden. 1918 ging er mit einer Rote-Kreuz-Kolonne an die italienische Front und wurde schwer verwundet. 1920 lernte er als Redakteur einer Gewerkschaftszeitung in Chicago den Dichter Sherwood Anderson kennen, der sein literarischer Lehr-meister wurde. 1921 schickte ihn der Toronto Star als Sonderkorrespondent in den Nahen Osten und in die Schweiz. Danach verbrachte Hemingway fünf Jahre in Paris. Im Kreis von Gertrude Stein, Ezra Pound und Scott Fitzgerala erhielt er hier entsáieidende Anregungen. Schon sein erster, in Amerika er-schienener Román The Sun Alsó Rises (deutsch Fiesta, rororo Nr. er-regte literarisches Aufsehen. 1927' siedelte sich Hemingway an der Küste Flo-ridas an. Wiederholt fiihrten ihn Reisen nach Európa und zur Groflwildjagd in die Dschungel Afrikas. Im spanischen Bürgerkrieg war er Korrespondent auf der Seite der Republikaner. 1944. flog er nachEngland und trat in dieRoyal Air Force ein. 1954 stürzte er in Afrika zweimal mit dem Flugzeug ab. Hemingway erschofl sich am 2. Juli 1961 bei den Vorbereitungen zu einem Jagd-aiLsflug. Sein bewegt-abe71teuerlich.es Leben, schon friih zu einer Art Mythos geworden, ist auch der Ursprung seiner Werke. Schon Sinclair Lewis wies in seiner Nobelpreisrede auf ihn als den wahrhaften Künstler hin, dessen Hei-mat das ganze Leben sei. Iiemingways Ziel war, zu einer vierten und fünf-ten Dimension zu gelangen, die viel schwieriger als Poesie sei. Die gott-verdammt traurige Wissenschaft des Krieges, die Liebe und der Tod sind die Grundthemen seiner melancholisch skeptischen Prosa. 1965 erschien im Ro-wohlt Verlag aus dem Nachlafi Paris ein Fest fürs Leben.Weitere Werke: <<49 stories (rororo Nr. 278, 279, 280, 413), Die Sturm-fluten des Frühlings (1926), In einem andern Land (1929; rororo Nr. 216), Tod am Nachmittag (1932), Wem die Stunde schliigt (1940), Haben und Nichthaben (1937; rororo Nr. 605), Über den Flufl und in die VJalden {1950; rororo Nr. 458), Der alte Mann und das Meer (1952; rororo Nr. 328).Literatur Deutsch: J. E. Beach Amerikanische Prosadichtung, 1947; M. Cowley in Umschau 2, 1947; L. Gürtler Der Bestseller Hemingway, Dis-sertation, Innsbruck 1950; R. P. Warren in Amerikanische Rundsdiau 3, 1947; Hermann Stresau Ernest Hemingway, 1958. In der Reihe rowohlts monographien erschien als Band 73 eine Darstellung des Dichters in Selbst-zeugnissen und 70 Bilddokumenten von Georges-Albert Astre. 1962 erschien im Rowohlt Verlag auch Leicester Herningways Biographie Mein Brúder Ernest.Die Werke von Ernest Hemingway sind als rororo-Taschenbücher bereits in über 1,5 Millionen Exemplaren verbreitet.