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Es waren einmal drei Brüder. Die wohnten in einer Schusterwerkstatt. Der Kunz, der Franz und der Klaus.
Es war einmal eine goldene Gans, von der unser Märchen seinen Namen hat. Und es war einmal eine Prinzessin, die nicht lachen konnte. Sie wohnte in dem Schloß hinter dem hinteren Tannenwald. Aber von der goldenen Gans und der Prinzessin erzähle ich erst später. Unser Märchen fängt nämlich bei den drei Brüdern an. Weil sie in einer Schusterwerkstatt wohnten, denkt ihr, hätten ja nun olle drei wie richtige Schuster arbeiten müssen. Aber Kunz, der älteste Bruder, war dazu viel zu faul. Er träumte nur davon, wie er ohne zu arbeiten sehr reich werden könnte. Franz, der Zweitälteste Bruder, war nicht besser. Er war furchtbar eingebildet und machte in der Werkstatt keinen Finger krumm. Nur der Jüngste arbeitete von früh bis spät. Er konnte die schönsten Schuhe machen. Aber weil seine Brüder so schrecklich faul waren, mußte er auch noch für sie kochen, einholen und dos Haus sauberhalten. Aber am liebsten machte er Schuhe. Dafür wurde er von seinen Brüdern auch nur der