Bővebb ismertető
VORWORTDie vorliegende deutsche Bearbeitung der >Etruskologie< stimmt in der Grundanlage des Werkes, in der ursprünglichen Disposition und den Hauptzügen der Stoifeinteilung mit der vor über zwanzig Jahren erschienenen i. Auflage des Werkes überein, enthält aber auch alles, was der Fortschritt der Forschung seitdem gewonnen hat sei es ein vermehrtes Wissen von der Kultur der alten Etrusker, sei es eine neue Schau der Probleme, die sich weitgehend gewandelt und vermehrt haben. Daß das Werk in dieser Form erscheinen kann, das bestätigt die Gültigkeit der Konzeption, die diese Arbeit von Anfang an bestimmt hat. Sie war unternommen worden, um die Wissensbegierde jenes gebildeten Publikums zu befriedigen, das weder Zeit noch Gelegenheit hat, den steinigen Weg der Wissenschaft an Hand ihrer zum Teil schwer zugänglichen und meist auf spezielle Fragen beschränkten Publikationen nachzugehen, andererseits aber sich nicht zufriedengibt mit bloßen Informationen, mit axiomatischen Urteilen, mit verallgemeinernden Zusammenfassungen. Dieses mit Recht anspruchsvolle Publikum möchte in die Probleme selbst eingeführt, auf den heißen Boden der wissenschaftlichen Diskussion gestellt werden, aber an der Hand eines kundigen Führers, der es verläßlich informiert und ihm verständnisvoll hilft.Es geht nicht nur darum, gewonnene Erkermtnisse darzustellen, sondern vor allem auch, die kritische Situation der einzelnen Gelehrten zu charakterisieren, indem die tatsächlichen Schwierigkeiten und die eventuellen Unsicherheiten hervorgehoben, aber auch die möglichen Entwicklungen der laufenden Forschung aufgezeigt werden. Diesem Ziel wollen auch die bibliographischen Hinweise in den Arunerkungen dienen, die wenig bekannte oder jüngste Arbeiten vermerken, an Hand derer man die Antwort auf jede einzelne Frage kontrollieren und vertiefen kann. Dies unterscheidet das vorliegende Werk sowohl von den wenigen früheren und wertvollen Zusammenfassungen über die Kultur der Etrusker (wobei ich vor allem an die klassischen Werke von K. O. Müller und W. Deecke, von P. Ducati und von B. Nogara denke), wie von den vielen Publikationen unterschiedlicher Art und Bedeutung, die besonders während der letzten Jahre als Folge des lebhaften Interesses an den Etruskern entstanden sind, eines Interesses, das sich namentlich an der großen Ausstellung >Kunst und Leben der Etrusker< entzündet hat, die 1955 und 1956 in mehreren Städten Europas gezeigt worden ist. Wir dürfen darum annehmen, daß das Buch weiterhin als systematische Einführung in die Fragen der Etruskerforschung nütz-TT" n '; ' ' ( IIi ' ; t I ;^/Sll }: 1 iJ I !