Bővebb ismertető
Inhalt 3/2007EditorialO Engagement für Europa^ Junge Menschen engagieren sich für ein zusammenwachsendes Europai A G8-Gipfel in HeiligendammDie führenden Industrienationen setzen auf Wachstum und Verantwortung"Priorität KlimaschutzDeutschland und die EU machen den Klimaschutz zur ChefsacheKlimawandel als ChanceUNEP-Chef Achim Stelner setzt auf verstärkte ZusammenarbeitQ Q Energiepartnerschaften~ Deutschland hilft beim Aufbau einer nachhaltigen EnergieversorgungO "J MagazinReportagen und Berichte über regionale Projekte und KooperationenA(~\ Die grünen ChampionsDeutsche Unternehmen sind weltweit führend in der UmwelttechnikACi. Jobmotor UmweltDie Umweltindustrie schafft neue Arbeitsplätze, Berufe und Studiengänge6m40CCfl Leben im PassivhausUmweltfreundliche Materlallen und mo-derne Technik garantleren WohnkomfortDas Auto der ZukunftDie Automobilhersteller arbeiten an neuen AntriebskonzeptenKraftwerke von morgenGroße Energieunternehmen bauen saubere KraftwerkeDie ersten SelbstversorgerImmer mehr Dörfer und Städte in Deutschland sind energieautarkImpressum, LeserbriefeGegen den Klimawandel kann jeder Einzelne etwas tun. Man kann Elektrogeräte ausschalten, statt sie im Standby-Modus weiterzubetreiben - und würde allein durch diese Handgriffe dazu beitragen, in Deutschland jährlich 20 Milliarden Kilowattstunden Strom einzusparen. Man kann, wie Bundeskanzlerin Merkel es vormacht, überall im Haushalt Stromsparlampen verwenden und dadurch mithelfen, dass 6,5 Millionen Tonnen C02-Emissionen im Jahr erst gar nicht entstehen. Man kann vieles tun gegen die von uns Menschen verursachte Erwärmung der Erde. Aber man muss bereit sein, in die frei zugängliche Ressource Klima zu investieren, bevor sie kollabiert. Doch gerade an dieser Tragödie des Gemeinguts", von der Sozialwissenschaftier sprechen, leidet unser Planet. Alle wollen immer mehr, keiner will verzichten.Die Eindringlichkeit der neueren wissenschafüichen Befunde zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels ist alarmierend. Horrende Reparaturkosten" erwarten uns zudem, wenn wir munter weitermachen wie bisher was der britische Ökonom Nicholas Stern in seinem letztjährigen Bericht uns anschaulich vorgerechnet hat. Dass in Europa einem weitgehend schneelosen Winter ohne Minusgrade ein hochsommerlich temperiertes Frühjahr folgte, erscheint vielen als ein weiterer subjektiv wahrnehmbarer Indikator. Das Klima gerät aus den Fugen. Und wir spüren es. Die Temperaturen im Januar dieses Jahres waren die höchsten seit Beginn der Messungen im 18. Jahrhundert.Die Politik hat zwischenzeitlich deutiiche Zeichen des Handelns gesetzt. Auf dem Brüsseler EU-Gipfel haben die 27 Staats- und Regierungschefs unter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft beschlossen, bis 2020 den Ausstoß von Treibhausgasen um 20 Prozent gegenüber 1990 zu verringern und den Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Energieeffizienz merklich erhöht werden. Dass es Europa in der Klimapolitik um substanzielle Fortschritte geht, hat jüngst der VN-Umweltgipfel in New York deuüich gemacht.Ist der Klimawandel noch zu stoppen? In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns über weite Strecken mit Menschen, die mit ihren Ideen zeigen, dass die düsteren Prognosen von Hitzewellen, Dürrekatastrophen, schmelzenden Polkappen und überfluteten Küstenregionen nicht unabwendbar sind. Ja, dass es für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft viele Chancen gibt, etwas zu bewegen. Denn wie gesagt: Gegen den Klimawandel kann jeder etwas tun. Es ist höchste Zeit.Peter Hintereder, ChefredakteurDeutschland 3