Bővebb ismertető
Geleitwort
Vom Anbruch jener unheilvollen Zeit, über die in diesem Buch berichtet wird, trennt uns ein halbes Jahrhundert. Dennoch beschäftigen wir uns immer eingehender mit ihr. Das hat nichts zu tun mit der nostalgisch verklärenden «Hitler-Welle» in der BRD, auch nichts mit der dort so genannten «Bewältigung der Vergangenheit». In der Deutschen Demokratischen Republik hat die Arbeiterklasse unter Führung ihrer revolutionären Partei und im Bunde mit allen fortschrittlichen Kräften des Volkes schon in den ersten Nachkriegsjahren dem Faschismus den Boden ein für allemal entzogen. Unser Staat braucht die faschistische Vergangenheit weder zu beschönigen noch zu bewältigen, denn er verkörpert Kampf und Hoffnung gerade derer, die dem Faschismus von Anfang an den Weg zu verlegen suchten, ihn unter unsagbaren Schwierigkeiten, Leiden und Opfern bekämpften. Wenn wir uns mit dieser Geschichtsperiode auseinandersetzen, so um unserer Zukunft willen. Sie vermittelt uns - im allgemeinen wie im besonderen - Lehren, die im Umgang mit dem Imperialismus von heute von hoher Aktualität sind. Unter diesem Blickwinkel empfehle ich das vorliegende Buch über vergangene Zeiten allen, die unser der Gegenwart geltendes Mühen voll erfassen wollen.
Heinrich Scheel Professor Dr. Dr. h. c. Präsident der Historiker-Gesellschaft der DDR