Bővebb ismertető
1. EUROPÁISCHE EVTEGRATION (Bajkó István Zsigmond)
TEXTI
Die Europáische Union
lm Integrationsprozess der EU sind zwei Arten der Entwicklung zu bemerken: die Vertiefung und die Erweiterung. Die Vertiefung bedeutet die immer engere Zusammenarbeit der Mitglied|taaten, sgvie die Ausdehnung des Gemeinschaftsrechts auf immer mehr Gebiete der Staatsverwaltung und der Wirtschaft. Die Erweiterung bedeutet die Aufhahme neuer Mitgliedstaaten in die EU. Die immer höheren Stufen der Integration wurden durch Grundvertráge erreicht. die mit der Ratifízierung in den Mitgliedstaaten in Kraft traten.
Die erste Stufe rief Róbert Schuman ins Leben, als er 5 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, am 9. Mai 1950 seinen Plan über die Gründung der Europáischen Gemeinschaft fur Kohlé und Stahl (EGKS) vorlegte. Aus diesem Plan wurde mit der
951 Wirklichkeit. (séchs)staaten Deutschland, FrankreíclC Italien, f Gőv lux
Unterzeichnung des Vertrags von Paris im April befanden sich unter den Unterzeichnera: Belgien, Luxemburg und die Niederlande. Die EGKS hatte eine „parlamentarische Versammlung", die in Strafiburg zum ersten Mai 1952 unter der Prásidentschaft von Jean Monnet tagte.
Der náchste wichtige Schritt begani(T957)hiit den Römischen Vertrágen: die Europáische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europáische Atomgemeinschaft (EURATOM) wurden gegründet. Die EWG hatte die Entwicklung einer Zollunion als Hauptziel, die bis 1968 ausgebaut wurde. 1967/68 wurden die Institutionen der EWG, der EGKS und der EURATOM unter dem Namen Europáische Gemeinschaften zusammengezogen. Durch die Unterzeichnung der Einheitlichen Europáischen Akte im Február 1986 verpflichteten sich die Mitgliedstaaten, den einheitlichen Markt mit Hilfe des freien Personen-, Kapital-, Güter-und Dienstleistungsverkehrs zu schaffen. r^r^fi f
lm Február 1992 wurde der Vertrag von Maastricht unterzeichnet, durch den die Gemeinschaft den Namen „Europáische Union" erhielt. Im Vertrag von Maastricht wurde auch über die Einführung der Wirtschafts- und Wáhrungsunion (WWU) entschieden.
Die EU wurde durch den Beitritt Dánemarks, Irlands und des Vereinigten Königreichs 1973 auf 9 Mitgheder erweitert. Als zehntes Mitghed wurde Griechenland 1981 in die Gemeinschaft aufgenommen. 1986 traten Spanien und Portugál der Europáische Gemeinschaft, 1995 Österreich, Finnland und SchwedeiLbereits der Europáischen Union bei.
Die Zahl der EU-Mitgliedstaaten hat sich amj. Mai20p4 um zehn Staaten vergröBert. Zu diesen Lándem záhlenjdie Tschechische Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien und die Slowakei. J Damit ist die EU auf 25 Mitgliedstaaten angewachsen. Die Beitrittsverhandlungen mit Bulgarien und Rumánien werden fortgesetzt. Die Türkéi ist ein Beitrittskandidat, mit dem die Beitrittsverhandlungen bisher noch nicht aufgenommen worden sind.
Die wichtigsten Organe der EU sind folgende: Das Europáische Parlament hat drei grundlegende Aufgaben: Gesetzgebung, Festlegen des Haushalts und Kontrolié der Exekutive. Damit die Arbeit des Plenums vorbereitet und erieichtert wird, sind die Mitglieder auf stándige, fíir einen bestimmten Sachbereich spezialisierte Ausschüsse verteilt. Das Europáische Parlament hat seinen Sitz in Strafiburg. Der Rat der