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I. KAPITEL.AGATHE, DER HERAUSGEBER, AUGUST MÜLLER UND DER SEELENSUCHER.Meine Freundin, Frau Agathe Willen, hat mich auf ihrem Sterbelager beauftragt, die Geschichte ihres Bruders, des wunderlichen Herrn Thomas Weltlein zu veröffentlichen.Thomas," sagte sie, war der beste Mensch und der Gescheiteste, denn ich je getroffen habe. Ich bin schuld daran, daß er so elend zugrunde gegangen ist. Meine übergroße Reinlichkeit und Angst trieben ihn in die Stürme hinaus, in denen er Schiffbruch litt. Und wenn jetzt jedermann über des Armen Narrheit lacht, so lastet das mit Zentnerschwere auf meiner Seele. In meiner Gewissensnot habe ich alles gesammelt, was ich über die merkwürdigen Erlebnisse meines Bruders erfahren konnte. Ich bitte Sie, der Sie ihn kannten und liebten, die Zettel, Briefe und Tagebücher, die dort in der Kiste liegen, durchzusehen, zu ordnen und allen wohlweisen Männern und Frauen zur Warnung drucken zu lassen." Damit drehte sich die tapfre Agathe gegen die Wand und starb.Es war ein Irrtum der guten Alten, daß ich den also geschilderten Bruder gekannt oder gar geliebt hätte. Als mich der Zufall in die Stadt Bäuchlingen warf, hatte er schon das Zeitliche gesegnet. Aber die Tote konnte- 1 1