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u meinst also, du gehst? fragte Misako mehrere Male wäh-rend des Morgens. Kaname antwortete jedoch wie üblich ausweichend, und auch Misako fühlte sich außerstande, einen Entschluß zu fassen. So verging der Vormittag. Gegen ein Uhr nahm sie ihr Bad und kleidete sich an. Dann setzte sie sich, für beide Möglichkeiten bereit, fragend neben ihren Gatten. Der sagte nichts. Die Morgenzeitung lag noch immer vor ihm ausgebreitet.Dein Bad ist jedenfalls fertig.Ja, danke. Kaname ruhte auf ein paar Kissen, das Kinn in der Hand. Als er einen Hauch von Misakos Parfüm spürte, drehte er den Kopf ein wenig nach der Seite. Vorsichtig ihrem Blick ausweichend, sah er sie an. Genaugenommen musterte er nur ihre Kleidung und bemühte sich, darin eine Absicht zu erraten, die ihm seinen Entschluß zu erleichtern vermochte. Unglücklicherweise hatte er ihren Kleidern in letzter Zeit wenig Beachtung geschenkt. Irgendwie wußte er, daß sie große Sorgfalt auf ihre Sachen verwendete und dauernd etwas Neues kaufte, doch wurde er nie zu Rate gezogen und erfuhr auch nie, was sie kaufte. Er konnte sich nichts Aufschlußreicheres denken als eine anziehende und elegante Frau, die sich zum Ausgehen fertig macht.Wozu hättest du Lust? fragte er.Eigentlich ist es mir gleichgültig. Wenn du gehst, gehe ich auch. Wenn nicht, kann ich nach Suma fahren.Hast du versprochen, nach Suma zu kommen?Nicht unbedingt. Ich könnte ebensogut morgen fahren.Misako saß steif da, blickte fest auf einen Punkt wenige Zentimeter über Kanames Kopf und begann, ihre Nägel zu polieren.Es war nicht das erste Mal, daß sie sich dieser Schwierigkeit7