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Der junge Herr, Graf András, sollte auf die erste rechtswissenschaftliche Grundprüfung vorbereitet werden. Es war der Wunsch der Familie gewesen, daß er Jura studierte. Er selbst verspürte keinerlei Lust dazu, er lernte nicht gerne, nicht einmal lesen mochte er, ein Buch nahm er überhaupt nicht zur Hand. Im September hatte er sich immatrikuHeren lassen, das ganze Studienjahr verbrachte er - mit Unterbrechungen zu Weihnachten und zu Ostern - in Budapest, Vorlesungen besuchte er nicht, nur einmal im Semester ging er hin und ließ sich seinen Index von den Professoren unterschreiben. Sein Leben in Budapest war mustergültig, die Nächte durchbummelte, die Tage verschlief er. Er verbrauchte viel Geld für Zechgelage und Frauen, so viel, daß er die paar hundert Kronen, die er jeden Monat von zu Hause erhielt, von Zeit zu Zeit durch Wucher darlehn ergänzen mußte. Diese Darlehn kamen auch von zu Hause. Sie stammten vom Gutsdirektor Csillag, wenngleich András sagte, er habe sie selbst beschafft.
Als András im Juni, ohne die Prüfung abgelegt zu haben, heim nach Barlangvár reiste, rügte ihn der Vater, und die Mutter sorgte sich betrübt um sein Schicksal: Was solle aus ihm, dem armen Jungen, ohne Rechtsdiplom werden, denn außer den lumpigen neuntausend Joch Land, die er als einziges Kind erben werde, warte im Leben nichts Gutes auf ihn. Die mütterlichen Besorgnisse brauchten nicht ernst genommen zu werden, auch die väterliche Rüge war nicht gefährlich. Der Vater ließ den Sohn in sein Zimmer rufen und sagte ihm Dinge dieser Art: Warum