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Der Schmekz
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Ich habe dieses Tagebuch in t^wei Heften in den blauen Schränken von Neauphle-le-Château wiedergefunden.
Ich habe keine Erinnerung daran, es geschrieben ^u haben.
Ich miß, daß ich es getan habe, daß ich es war, die es geschrieben hat, ich erkenne meine Schrift wieder und Ein'^elheiten dessen, was ich erzähle, ich sehe den Ort wieder vor mir, die Gare d'Orsaj, die IFege und Strecken, doch ich sehe mich nicht beim Schreiben dieses Tagebuchs. Wann sollte ich es geschrieben haben, in welchem fahr, um welche Tageszeit, in welchem Haus? Ich weiß nichts mehr.
Sicher und einleuchtend ist nur, daß es mir undenkbar erscheint, daß ich diesen Text während meines Wartens auf Robert L. geschrieben habe.
Wie habe ich diese Sache schreiben können, die ich noch nicht v^u benennen vermag und die mich erschreckt^wenn ich sie wieder lese. Wie habe ich diesen Text jahrelang in diesem Landhaus liegen lassen können, das im Winter regelmäßig überschwemmt wird.
Das erste Mal denke ich wieder an ihn, als^nich die Zeitschrift Sorciere um einen fugendtext bittet.
Der Schmerz ist eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben. Das Wort >Schrift< wäre nicht zutreffend. Ich stand vor Seiten, die gleichmäßig voll waren von einer außergewöhnlich gleichmäßigen und ruhigen kleinen Handschrift. Ich stand vor einer phänomenalen Unordnung des Denkens und des Fühlens, an die ich nicht ^u rühren wagte und der gegenüber ich die Literatur als beschämend emp fand.