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PrologEs war sehr neblig an dem Novembertag des Jahres 1983, als die beiden Jungs starben. Zwillingsbrüder, siebzehn Jahre alt. Sie hatten in Köln ein Mofa gestohlen und fuhren auf der Landstraße durch eine regelrechte Milchsuppe. Ihre Großmutter wollten sie besuchen. In deren Küchenschrank lagen immer einige hundert Mark, nur dafür fuhren sie hin. Sie wollten beide weit weg, wussten von einem Mord und hatten schreckliche Angst.Auf der Rückfahrt hörten sie ein Auto kommen. Es fuhr ohne Licht, war im dichten Nebel erst zu sehen, als es schon unmittelbar hinter ihnen war. Bei einem verzweifelten Ausweichmanöver geriet das Mofa auf feuchtem Laub ins Schlingern und stürzte. Die Jungs trugen keine Helme. Einer knallte mit dem Kopf aufs Straßenpflaster, erlitt einen Schädelbruch und verlor auf der Stelle das Bewusstsein. Der andere brach sich ein Bein und war stark benommen. Er sah noch etwas wie einen Schatten auf sich zukommen, ehe auch sein Schädel platzte.Der Tod der Zwillingsbrüder ging als selbstverschuldeter Unfall in die Polizeiakten ein. Unfallursache wahrscheinlich überhöhte Geschwindigkeit. Das Mofa war frisiert gewesen, eine Fremdbeteiligung nicht nachweisbar. Keine Lackspuren von einem anderen Fahrzeug, auch an den beiden Körpern auf den ersten Blick nichts, was darauf hinwies, dass jemand nachgeholfen hätte. Es gab für die Staatsanwaltschaft keine Veranlassung, eine gerichtsmedizinische Untersuchung in Auftrag zu geben.Die Beamten der Kriminalhauptstelle Köln, die sich im April 2004, mehr als zwanzig Jahre später, im Rhein-Erft-Kreis darum bemühten,