Bővebb ismertető
Durch die engen Gassen der Prager Altstadt hastet ein junger Mann, in seinen Augen flackert Angst, er blickt zurück, beginnt zu laufen. Er will nach links abbiegen, sieht dort Menschen stehen, wendet sich nach rechts, überquert einen kleinen Platz und verschwindet unter den Laubengángen. «Wache! Hilfe, Wache!» Als höhnendes Echo gellt sein Notschrei von den Háuserwánden zurück. Vorübergehende bleiben stehen und schauen ihm verwundert nach. Vom anderen Ende des Platzes stürmen plötzlich seine Verfolger heran .. . Vier . .. fünf . .. acht. . . «Festhalten! Haltét den verfluchten deutschen PfaflE!» Immer gröfier wird der Haufen, der ihn jagt. Aber der Fliehende ist jetzt ihren Blicken entschwunden. Zwischen zwei FIáusern ein Durchgang, das Tor steht offen. Dahinter ein kleiner Hof. Das kann die Rettung sein. Schnell schlüpfl er hinein. Zeit, ein besseres Versteck zu suchen, bleibt ihm nicht. Die Verfolger sind záh wie die Jagdhunde, habén gleichfalls die Pforte erspáht und rennen darauf zu. «Dort ist er!» Der enge Durchlaö behindert sie und verschafft ihm Vorsprung. Flüche werden ihm nachgerufen, Steine fliegen durch die Luft. Der Flüchtling schützt den Kopf mit den Armen, hetzt weiter, wendet sich kurz entschlossen der Moldau zu. Die eben noch freundliche Gasse verschlieöt sich. Wie auf Verabredung verschwinden die Menschen, verriegeln Tore und Fensterláden. Keine rettende Tür öffnet sich, abweisend Hegen die Háuser. «Hilf, Himmel, was soll ich tun?» Der Schweifi rinnt von der Stirn des Verfolgten; er keucht. Die Mauern scheinen náher zusammenzurücken. Am Ende der Gasse schimmert der Flufi: sanffc, blaugrau, hie und da ein wenig golden.