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ERSTER AUFZUG.
Das Schlafzimmer der Feldmarschallin. Links im Alkoven das große zeltförmige Himmelbett. Neben dem Bett ein dreiteiliger chinesischer Wandschirm, hinter dem Kleider liegen. Ferner ein kleines Tischchen und ein paar Sitzmöbel. Auf einem Fauteuil links liegt ein Degen in der Scheide. Rechts große Flügeltüren in das Vorzimmer. In der Mitte kaum sichtbar kleine Türe in die Wand eingelassen. Sonst keine Türen. In dem Alkoven rechts steht ein Frisiertisch und ein paar Sessel an der Wand. Fauteuils und zwei kleine Sofas. Die Vorhänge des Bettes sind zurückgeschlagen. Octavian kniet auf einem Schemel vor dem Sofa links und hält die Feldmarschallin, die in der Sofaecke liegt, halb umschlungen. Man sieht ihr Gesicht nicht, sondern nur ihre sehr schöne Hand und den Arm, von dem das Spitzenhemd abfällt. Durch das halbgeöffnete Fenster strömt die helle Morgensonne herein. Man hört im Garten
Vöglein singen.
octavian.
Wie du v^^arst! Wie du bist! Das w^eiß niemand, das ahnt keiner!
Marschallin
(richtet sich in den Kissen auf).
Beklagt Er sich über das, Quinquin? Höcht' Er, daß viele das v^üßten?