Bővebb ismertető
Die Klage, daB die Botschaft der Bibel, die den christlichen Kirchen oder, sagen wir, der christlichenKirche in allén ihren Gliederungen zur Weitergabe anvertraut ist, von vielen auch durchaus gutwilligen und hörbereiten Menschen heute nicht verstanden" wird, will nicht aufhören. Sie stellt uns vor die Aufgabe, sie so zu verdolmetschen, so zu interpretieren, daB sie von dem heutigen Menschen nicht nur verstanden" wird, sondern daB sie ihn im Innersten trifft als etwas, was ihn ,,unbedingt angeht", was er als eine Befreiung empfinden kann und zugleich als verbindliche, Leben gestaltende Förderung. Auf den folgenden Bláttern soll im AnschluB an manchen anderen Vorgánger der Versuch gemacht werden, in einer hoffentlich auch für den Nichttheologen verstándlichen Form das ewige Wort", das uns sozusagen in einer uns weithin fremd gewordenen Sprache entgegentritt, sinngemáB zu übersetzen und fruchtbar zu machen, weil wohl nicht übersehen werden kann, daB die kirchliche Verkündigung in dieser Hinsicht dem heutigen Menschen viel schuldig geblieben ist, ihm diesen Dienst aber schuldet. Es soll einmal gezeigt werden, was es für uns bedeutet, daB uns die Botschaft weithin in mythologischer Gestalt entgegentritt und darüber hinaus. was sie dem religionslos" gewordenen Menschen in einer nichtreligiösen Sprache, in weltlicher Interpretation" zu sagen hat. Wir möchten zeigen, was die an uns vom Ganz Anderen" her in unendlicher Mannigfaltigkeit ergehende Anrede als eine frohe Botschaft" zu sagen hat und wie sie uns für den Ganz Anderen", der uns ebenfalls in immer neuer konkreter Gestalt gegenübertritt, in eine unabweisbare Verantwortung stellt, d. h. zur Antwort beruft,