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Am Palmsonntag, ein Jahr nach dem Großen Krieg gegen die Santadios, feierte Don Domenico Clericuzio die Taufe zweier Neugeborener aus dem Kreis seiner Blutsverwandten und traf die wichtigste Entscheidung seines Lebens. Er lud die größten Familienchefs von Amerika zu sich ein, dazu Alfred Groneveit, den Eigentümer des Hotels Xanadu in Vegas, und David Redfellow, der sich in den Vereinigten Staaten ein riesiges Drogenimperium aufgebaut hatte. Sie alle waren mehr oder weniger seine Partner.
Nun wollte das mächtigste Familienoberhaupt Amerikas, Don Clericuzio, seine Macht abtreten - nach außen hin. Es wurde Zeit, mit anderen Karten zu spielen; demonstrative Macht war zu gefährlich. Der Machtwechsel an sich barg jedoch einige Gefahren. Deswegen mußte er äußerst behutsam und mit großem Wohlwollen vorgehen. Und zwar auf eigenem Grund und Boden, im Zentrum seiner Macht.
Das Anwesen der Clericuzios in Quogue war zwanzig Morgen groß und von einer drei Meter hohen roten, mit Stacheldraht und elektronischen Sensoren bewehrten Mauer umgeben. Auf diesem Areal lagen außer dem Herrenhaus die Villen seiner drei Söhne sowie zwanzig kleinere Häuser für zuverlässige Gefolgsleute der Familie.