Bővebb ismertető
1. Der Kugelschreiber
Es war im Sommer 1978. Zu Zweit machten wir eine Reise durch Ungarn. Innerhalb von 24 Stunden mußten wir uns am Fremdenamt melden. Unser Gastgeber, der gut niederländisch sprach, ging mit uns. Der Beamte an der Schranke reichte uns ein Formular zum Ausfüllen. Aber vom Ungarischen konnten wir keinen Buchstabe lesen. Glücklich bot László, unser Gastgeber, uns seine Hilfe an: „Hast du einen Stift für mich? Dann werde ich es für euch ausfüllen". Ich reichte ihm meinen Kugelschreiber. Und während er mich nach den benötigten Angaben fragte, kritzelte er geläufig den Bogen voll. Da schoß mir auf einmal durch den Kopf: „Nun schau doch meinen Kuli: der kann auf einmal Ungarisch schreiben, obwohl er es nie gelernt hat. Das kann nicht einmal sein Meister."
Das war eine der vielen freundlichen und praktischen Lehren, die der Herr mir gab: „So brauchst du nur zu sein in meiner Hand." Das genügte, um darüber nachzudenken. Ob ich eine goldene oder eine Plastikfeder bin, macht nichts aus. Wenn nur die Hand, die mich hält, mit mir schreiben kann, was Er will. Als das mit dem Kugelschreiber geschah, hatte ich noch keine Ahnung, daß der Herr mich zehn Jahre später tatsächlich zum Schreiben auffordern würde. Wieder machte Er mir das verständlich, als ich in Ungarn war.
„Meine Zunge ist wie die Feder eines schnellen Schreibers", steht im Psalm 45. Es ist mein Wunsch, daß unser Vater damit seinen Brief schreiben kann jedem Menschen, der dieses Buch zu lesen bekommt. Beim Schreiben wurde es mir manchmal zuwider, soviel über mein eigenes Leben zu schreiben. Aber es