Bővebb ismertető
ZUR EINFÜHRUNG
Das Bild
Gott ist der grofje Schöpfer und Bildner der Welt. In Jesus Christus ist Gott uns Menschen sichtbar geworden. Jesus ist dem Wesen nach dem Vater gleich, er ist die „Abprögung des Vaters"; durch seine Menschwerdung ist er Bild, Ikone des Vaters geworden. (Prof. Mauer, Wien) Wir Menschen sind Gottes Ebenbild, Gott ist unser Urbild. Wir können die Weif in Bildern nachformen, diese mit unserem Geist durchdringen, unsere Gedanken in Bildern aufleuchten lassen. Wir wollen uns im Sinnfälligen manifestieren. Freilich ist es für uns immer schwierig, das Innere auszugraben, in der Form zu bannen und im Bild festzuhalten. Es ist nicht zu verwundern, dafj die Kirche nie bilderfeindlich war, sondern das Bild in den Dienst der Verherrlichung Gottes und der Verkündung der Wahrheit gestellt hat. Die Religion drängt darnach sich zu vergegenständlichen, sich ein Gewand zu verschaffen, sie führt zum Symbol. Das Bild bleibt aber Menschenwerk, Zeichen; es ist nicht Ebenbild Gottes wie der Mensch. Das Schöne im Bild ist Abglanz des Göttlichen, es ist eine Art Gutheit und Wahrheit.
Das Bild wirkt auf die Seele oft tiefer und nachhaltiger ein als Worte. Der hl. Kirchenlehrer Thomas von Aquin sagt: „Omnis cognitio incipit a sensu" und, „dafj die Gesinnung frommer Hingabe durch das Anschauen von Bildern wirksamer angeregt werde als durch das Hören." Das Bild ist eine Zeichensprache, wo Worte nicht mehr verstanden werden.
Das Bild und der Christ von heute
Das Bild, die Zeichnung spannt die Brücke von der religiösen, übersinnlichen und daher schwer fafjlichen Wahrheit zum „Bildermenschen" von heute. Das optische Zeitalter fordert in weisem Mafje optische Methoden.