Bővebb ismertető
Einleitung Auf den ersten Blick scheint nichts leichter, als den Impressionismus zu definieren: diese Bezeichnung gab man einer Gruppe von Künstlern, deren Namen bekannt sind ; man möchte annehmen, daß es genügt, sie aufzuzählen und den Charakter ihrer Werke zu beschreiben. Wenn man sich aber einmal die Mühe macht, ihre Unterschiede aufzuzeigen, dann wird einem rasch bewußt, daß es oft mehr Abweichungen als Übereinstimmungen bei ihnen gibt.
Zu diesen Künstlern gehören solche, die man orthodox nennen könnte (vor allem Monet, Pissarro und Sisley) und es gibt andere, für die der Impressionismus lediglich ein Stimulans, eine Atmosphäre der Freundschaft, eine vorübergehende Versuchung, eine Etappe oder ein Ausgangspunkt war. Wenn man sie alle unter einer Bezeichnung zusammenfaßt, ist es wichtig, diese Unterschiede nicht aus den Augen zu verlieren. Es wäre sicherlich falsch, die Bedeutung dieser Kunstrichtung zu negieren, aber man muß vor allem die persönlichen Elemente der wichtigsten impressionistischen Künstler aufzeigen, denn je mehr man sie betrachtet, desto mehr ist man davon überzeugt, daß man es mit starken Individuen zu tun hat und daß jeder eindeutig originale Bilder geschaffen hat.
Diese Feststellung erklärt die Aufteilung des vorliegenden Buches. Selbstverständlich werden wir nicht alle Maler, die mit dem Impressionismus in Zusammenhang gebracht werden können, erwähnen. Möge es sich dabei um jene handeln, die den Stil auf bedeutende Art veranschaulichen oder um jene, die dieses oder jenes Element verwendeten, die Wahl der Künstler fand aufgrund ihrer Bedeutung oder des Bekanntheitsgrades ihrer Werke statt. Dieses Buch will ebenfalls aufzeigen, daß die Epoche des Impressionismus eine bedeutende war, die nicht nur eine neue Kunstrichtung einleitete, sondern uns mit zahlreichen bewundernswerten Meisterwerken bereicherte.