Bővebb ismertető
Zum zweiten Mai wechselt seit 31 Jahren der »Kulturfahrplan« seine áufiere Gestalt. 1955 wurden die Teilbánde zusammengefafit, die als »Kleiner Kulturfahrplan« 1946 zu erscheinen begannen. Mit dieser Auflage nimmt er das Lexikonformat an. Damit wird die Lesbarkeit trotz der Füllé der Daten verbessert. Damit bietet er sich auch als »passender Nachbar« von Nachschlagewerken an, die er auf seine Weise ergánzt. Aber nicht nur das Áufiere ándert sich. Abgesehen von der Ergánzung bis zum Jahr 1977 wurde der Inhalt erneut gründlich durchgesehen. Manch frühere Anregung konnte jetzt berücksichtigt werden. Der Registerteil wurde zusammengefaflt, so daft das Nachschlagen erleichtert wird. Autor und Verlag hoffen, dafi der »Kulturfahrplan« weiterhin neue Freunde findet. Es erscheint angebracht, aus den Vorworten früherer Auflagen zu zitieren, mit denen dieses Buch sich einem wachsenden Benutzerkreis vorstellte, bis es eine Gesamtauflage von über 500 000 erreichte. Berlin 1. Juni 1978 Prof. Dr. Werner Stein AUS DEM VORWORT 1946 Der Plan dieser Ubersicht entstand im Freundeskreis. Bei der gemeinsamen Bemühung, sich über die Wechselwirkungen geschichtlicher Ereignisse aller Kulturgebiete Rechenschaft zu geben, wurde eine Tabelle vermifit, die das mühselige Zusammensuchen der verschiedensten Daten érsparte. In der Annahme, dafi eine solche Zusammenstellung auch einem erweiterten Kreis sehr willkommen sein dürfte, wurde im Auftrage des Verlages geeignetes Material zusammengesucht und in dem vorliegenden Buch verarbeitet. Die Mángel, die einem Werk dieser Art anhaften können, liegen auf der Hand: Es wáre möglich, dafi die getroffene Auswahl nicht jeden befriedigt oder dafi bei einigen Daten sich Irrtümer eingeschlichen habén. Was das letzte betrifft, so ist zu berücksichtigen, dafi manche Nachschlagewerke, vor allém die des Auslandes, noch nicht wieder zugánglich waren. Bei der zu treffenden Auswahl wiederum blieb es problematisch, die Grenze zwischen »wichtig« und »unwichtig« zu finden, weil es für diese Wertung keinen allgemeingültigen MaíSstab gibt. So wird manches vielleicht entbehrlich erscheinen, anderes wiederum gelegentlich vermiík werden. Jedoch dürften Umfang und Zuverlássigkeit des Materials ausreichen, um die angestrebte geschichtliche Zusammenschau zu erreichen. AUS DEM VORWORT 1954 Als der »Kulturfahrplan« im Jahre 1946 zu erscheinen begann, gehörte er zu den ersten geistigen Orientierungshilfen nach dem Kriege. Die überaus freundliche Aufnahme zeigte, dafl er - trotz seiner gerade damals unvermeidbaren Mángel - eine deutlich empfundene Lücke ausfüllte. Die daraus folgende Ermutigung für Verlag und Herausgeber ist der Grund, weshalb er jetzt in einer neuen, gründlich überarbeiteten, einbándigen Ausgabe den inzwischen gehobenen Ansprüchen zu genügen sucht. Dabei wurde der alte Name beibehalten, auch wenn er vielleicht von manchem als etwas salopp empfunden wird; aber er ist inzwischen zu einer Art »Schutzmarke« geworden, die vor unerwünschten Verwechslungen schützt. Es ist unbestritten, dafi ein überblickendes Wissen - neben soliden Fachkenntnissen - ebenso zu den dringenden Notwendigkeiten unserer Zeit gehört, wie es immer schwieriger wird, es zu erwerben und zu besitzen. Von den möglichen Ordnungsprinzipien ist das synoptisch-historische sicherlich eines der natürlichsten und interessantesten. Faszinierend zu sehen, wie aus dem anspruchslosen Zusammenstellen einzelner Daten ein abenteuerliches Muster sich verschlingender und entwirrender Entwícklungslinien hervorgeht, die alle im Heute münden und es als ein Gewordenes erkláren. Diesem Jetzt und Hier zu dienen, ist ein Hauptanliegen dieses Rückblickes. Bewuík wurde die hier verwendete spezielle Form der synoptischen Darstellung gewáhlt und beibehalten. Sie übertrifft erprobterweise an Übersichtlichkeit, Lesbarkeit, Raumausnutzung und Handlichkeit andere Methoden. So war es auch möglich, die ráumliche Ausdehnung der Zeitabschnitte nicht schematisch zu wáhlen, sondern sinnvoll den Erfordernissen anzupassen. Der zeitliche Abstand wirkt nicht nur wie ein Nebel, in dem die ferneren Dinge undeutlich werden, sondern auch wie ein Sieb, durch das Entbehrliches ausgeschieden wird. Zudem wurde der Zeitraum 1900-19 50 besonders breit zu einer Art »Gegenwartslexikon« ausgebaut. Dazu gehört auch der Anhang »Das Leben in Zahen«, der den Zustand unserer Zeit weiter zu verdeutlichen sucht. Auch der Zahlenfeind wird eeleeenttemíen11611' ^ ^ ^^ kUrZen Zahlenreihe mehr Einsicht fliefien kann als aus langatmigen Erör>fultUrfahrr?Kan<<- suehrkv.erschLieden^rtiges menschliches Können und Wissen zusammenfafit ist aufierdem eme Úbersicht beigegeben, aus der die Einheit und Verschránkung aller ErkSL