1Zu sterben - das hatte der Junge nicht erwartet.Als der Typ ihm grinsend die Kordel um den Hals legte, hielt er das für einen Teil des üblichen Spiels. Der Typ war erregt, Speichel rann ihm übers Kinn und tropfte dem Jungen auf die nackte Schulter. Mit einem Kopfnicken signalisierte er sein Einverständnis. Schon lange wurde ihm nicht mehr übel bei ihren Spielchen. Er legte sich wieder zurück und drehte den Kopf seitlich auf das graue Kissen, das nach anderen Spielen roch. Schloss die Augen und ließ die Gedanken schweifen. Dachte an das...
1Zu sterben - das hatte der Junge nicht erwartet.Als der Typ ihm grinsend die Kordel um den Hals legte, hielt er das für einen Teil des üblichen Spiels. Der Typ war erregt, Speichel rann ihm übers Kinn und tropfte dem Jungen auf die nackte Schulter. Mit einem Kopfnicken signalisierte er sein Einverständnis. Schon lange wurde ihm nicht mehr übel bei ihren Spielchen. Er legte sich wieder zurück und drehte den Kopf seitlich auf das graue Kissen, das nach anderen Spielen roch. Schloss die Augen und ließ die Gedanken schweifen. Dachte an das Tor, das er so gern im Kopf nachspielte.Rechts der Franzose, voller Arroganz, der Ball berührt seinen Fuß, und er legt los. Die Gegner begeben sich auf Position, es gibt ein Gerangel. Mistkerle. Aber es macht nichts, denn der Franzose ist durch und rennt, der Ball klebt an ihm wie ein Kind an der Mutter. Die Zuschauer halten den Atem an. Die Zeit dehnt sich wie ein Gummiband. Und dann ist der Ball weg, beschreibt einen Bogen durch die Luft.Bumm! Er ist im Netz.Normalerweise kann der Junge jetzt heimgehen. Aber diesmal nicht. Bevor der Ball im Netz landet, wird ihm diesmal der Kopf nach hinten gerissen und nach oben. Der Druck ist so gewaltig, dass ihm beinahe die Augäpfel aus den Höhlen springen.
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