Bővebb ismertető
lafí-silbernes Mondlicht strömte vom Himmel und brachte die Sommernacht zum Leuchten. Süfíe Düfte stiegen aus der Dunkelheit auf und schwebten in betáubenden Wogen auf dem milden Wind dahin, um sich in den Hecken und Hainen, den Blumenbeeten und Büschen des Gartens des Lebens zu fangen. Das Spiel von Licht und Schatten zauberte seltsam geknüpfte Muster in Schwarzweifi aus den Farben des Gartens. Kleine Lebewesen, die mit dem Einbruch der Nacht erwacht waren, flatterten auf und schossen jáh davon, ohne eine Spur zu hinterlassen. Auf dem kleinen Hügel, der das Heimatland der Elfen überblickte, stand einsam und still der wundersame Baum, der den Namen Ellcrys trug, und erwartete den Tod, der langsam, aber unerbittlich Besitz von ihm ergriff. Schon hatte er dem Baum sein Mai aufgedrückt. Die vollendete Schönheit, die den gesunden Ellcrys ausgezeichnet hatte, war zerstört, die vollkommene Ebenmáfíigkeit seiner Gestalt verzerrt. Die silberne Bőrke hatte sich von Stamm und Ásten gelöst und hing in rissigen Fetzen herab, schwarz und welk. Die blutroten Blátter hatten sich fest eingerollt unter der Einwirkung der Krankheit, und viele lagen dürr und ausgezehrt auf der Erde unter dem Baum, wo raschelnd der Wind mit ihnen spielte. Nackt und kahl wie eine verwitterte Vogelscheuche auf einem Getreidefeld ragte der Baum in den náchtlichen Himmel. Allanon, Wil Ohmsford und Amberle standén am Fufl der Anhöhe und blickten wortlos zu dem Baum hinauf. Lange standén sie still und unbewegt, und nur der Stoff ihrer Gewánder, mit denen der Wind spielte, raschelte. Als Amberle endlich das Wort ergriff, klang ihr Flüstern beinahe heftig in der Stille. »Ach, Allanon, er sieht so traurig aus.« Die hochgewachsene Gestalt des Druiden war wie erstarrt unter den dunklen Gewándern, und sein Gesicht war im Schat-