Bővebb ismertető
Hcec est Italia Dits sacra Plia. H. N.
VORREDE
Die Absicht des Verfassers ging dahin, eine Übersicht der vviclitigern Kunstwerke Italiens zu geben, welche dem flüchtig Reisenden rasche und betjueme Auskunft über das Vorhandene, dem länger Verweilenden die notwendigen Stilparallelen und die Grundlagen zur jedesmaligen Lokalkunstgeschichte, dem in Italien Gewesenen aber eine angenehme Erinnerung gewähren sollte. Absichtlich ausgeschlossen blieb alles bloß Archäologische. Im einzelnen wird man sehr verschiedene Gesichtspunkte befolgt finden; oft durfte ich nur eine erläuternde Bemerkung, eine geschichtliche Notiz, oft auch nur Inhalt und Ort angeben; das Beschreiben war nur insoweit meine Aufgabe, als es dazu dienen konnte, auf wesentliches Detail aufmerksam zu machen, oder die Auffindung und Erkennung der betreffenden Gegenstände zu erleichtern; sonst rechnete ich durchgängig darauf, daß der Leser das in Rede Stehende gesehen habe oder sehen werde. In den Ortsbestimmungen suchte ich so deutlich und vollständig zu sein, als bei dem Umfang des Werkes möglich war*.
Nun ist es meine erste Pflicht, die wesentlichsten Lücken des Werkes zu bezeichnen. Diejenigen Orte und Gegenden, welche ich entweder gar nicht, oder nur auf flüchtiger Durchreise, oder in unreifem Alter besucht habe, sind folgende:
Turin und ganz Piémont. Cremona, Lodi, Pavia. Mantua, Treviso, Udine. Imola, Faenza, Cesena, Rimini. Pesaro, Urbino, Loreto.
Volterra, S. Gimignano, Monte oliveto, Pienza. Subiaco, Palestrina.
Vom Königreich Neapel alles, was südlich über Pästum, östlich über Capua und Nola hinaus liegt.
' Die Ausdrücke „rechts" und „links" sind immer im Sinne des Kommenden gebraucht, also z. B. in Kirchen nicht vom Hochaltar, sondern vom Portal aus verstanden. Das Portal ist immer das der Hauptfronte, wo das Gegenteil nicht ausdrücklich bemerkt wird.