Bővebb ismertető
PRÄLUDIUM
«Aber Pappi, du hast midi ja nodi nidit zugededct! » Vorwurfsvoll klingt die helle Kinderstimme. «Ja, mein Kind, ich komme.»
Der Arzt, mit dem id\ midi unterhalte, entsdiuldigt sidi. Für uns beide ist es selbstverständlidi, daß das Kind zuallererst kommt und das Gesprädi, audi wenn es nodi so interessant ist, einen Augenblick vmterbrochen werden muß. Idi höre «Pappi» hinauf gehen und gleich darauf fröhliches Kinderlachen und ein leises Geräusch von trippelnden Füßchen. Darm wird es still, und der Doktor kommt herunter, um die Unterhaltung fortzusetzen.
Meine Gedanken aber irren ab. Der Arzt und seine Frau sind Juden. Was wird, wenn die Gestapo kommt und die Kinder aus ihren Bettchen holt? Werden sie dann in ein Lager gebracht, wo ein rascher oder langsamer Tod ihrer wartet? Wird die Familie völlig auseinandergerissen werden? Wo wird der Vater hinkonmien? Und die arme Mutter, wird sie weit weg in Polen in banger Trauer um ihre Kinder leben müssen?
«Pappi, du hast mich ja noch nicht zugedeckt
Ich fasse einen weittragenden, sehr ernsten inneren Entschluß: Ich werde den bedrängten Juden helfen, wo idi nur irgend kann.