Bővebb ismertető
ZUM GELEITEs gibt nichts Schöneres als der Mutter zu gedenken. Ihr gehört und gebührt die Liebe des Kindes von der Geburt bis zum Tode. Mit der Mutter teilen wir den Herzschlag; aus ihr sind wir geworden. Ihr Wesen ist Liebe und Güte, Opfermut und Hingebung. Ali die einfachen und doch so schweren Dinge, wie essen, gehen, sprechen, lernen wir von ihr, die unsere erste Kameradin ist, das umschliefiende Band der Familie, Hüterin und Symbol der Keimzelle des gesellschaftlichen Lebens. Unter ihren sorgenden Hánden wachsen wir auf, wagen wir erste Schritte ins Leben. Aber dann gibt es auch MiCverstándnisse: die FIegei"- und Backfisch"jahre spielen uns Streiche, die wir spáter so sehr bereuen. Es kommt die Zeit, da die Mütter, Die-nerinnen des Lebens, ihre Kinder, als sei es Gesetz, hergeben müssen an das Leben - zuweilen an den Tod: Das erwachsene Kind gewinnt andere Freunde, ihm fallen gesellschaftliche Aufgaben zu, die aufíerhalb der Familie liegen, der erwachsene Sohn, die erwachsene Tochter schenken ihre Liebe einem anderen Menschen, sie zeugen Kinder zur eigenen - und der treu-sorgenden Grofímutter Freude. Muttertum überspringt durch liebevolles Ver-stehen, durch Weisheit, den Gegensatz der Generationen, der oft das Ver-háltnis von Vater und Sohn beschwert; denn Muttertum ist stark, ist Freud und Leid, ist machtvoll wie das Meer, kraftspendend wie die Sonne. Das Leid der Mütter, durch kriegerischen Mord und Barbarei herauf-beschworen, hat ihnen jene hohe Morál, jenes tiefe Wissen eingegeben, die sie befáhigen, den ewigen Kampf der Menschheit gegen die Vernichtung des Lebens sieghaft zu verkörpern. Die Frauen unserer sozialistischen Zeit sind Erbinnen einer jahrhundertealten Emanzipationsbewegung, die von ihren Müttern und Grofimüttern getragen wurde. Wirtschaftlich, rechtlich und politisch gleichberechtigt, sind ihnen heute im Sozialismus alle Berufs- und Bildungsmöglichkeiten erschlossen. Für sie ist die Ehe nicht mehr zur Ver-sorgungsanstalt erniedrigt. Daraus erwachsen ihnen neue Aufgaben, die es gilt, mit ihrer natürlichen Bestimmung und gesellschaftlichen Verpflichtung