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VORWORTIn ganz Frankreich sind die Worte de Gaulles und die Geschichten, die sich um seine Figur ranken, ein fester Bestandteil der Gespräche in den Büros, Cafés oder Salons. Für die Schulkinder ist de Gaulle in die Geschichte ihres Landes eingegangen: er reiht sich in die Phalanx der großen historischen Gestalten ihrer Lehrbücher-er tritt zu Vercingetorix, Karl den Großen, Jeanne d'Arc, Henri IV., Louis XIV. und Danton.De Gaulle hat erkannt, daß das beste Mittel, ein redseliges Volk wie die Franzosen zu regieren, das Wort ist. Das Wort, das die Einbildungskraft der Zuhörer beflügelt und den Gegner mundtot macht.In jeder Situation findet er den richtigen Ton: ein Wort, das wie eine Kugel trifft, das Begeisterung erweckt oder tröstet, das den Lästigen in den Schatten zurückstößt tmd dem Eitlen die Luft abläßt. Für seine Gegner ist de Gaulle der Rattenfänger von Hameln, für seine Anhänger ein Mann der Vorsehung, die Wiedergeburt Karls des Großen oder Barbarossas, der den Menschen den Frieden bringt. Es ist augenscheinlich, daß der General einen Großteil seiner verblüffenden Erfolge der Anekdote, dem Wort verdankt. Für ihn sind Wort und Tat untrennbar, im Gegensatz zur Ansicht des Dr. Faust, der feststellte: Am Anfang war die Tat."