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Jugend und BerufungAm 19. März 1813 erblidcte David Livingstone in ßlantyre in Sdiottland das Lidit der Welt. Seine Familie entstammte der rauhen Insel Ulva an der Westküste Sdiottlands, und es war diese karge Landsdiaft, die die Natur der Livingstones mit formen half. Zu Reiditum hatten sie es nie gebradit, dodi waren sie mit ihrem be-sdieidenen Einkommen in redlidier Frömmigkeit audi zufrieden. Von Generation zu Generation pflanzte sidi das Wort eines Vorfahren fort, eines besonders tüditigen Mannes, der auf dem Sterbebett seinen Kindern ein Vermäditnis mitgab: Idi habe während meiner Lebenszeit alle Überlieferungen in unserer Familie, die idi irgend auffinden konnte, sorgsam durdiforsdit und habe unter allen meinen Vorfahren audi nidit einen entdecken können, der nicht ein ehrlicher Mann gewesen wäre. Wenn einmal eines von euch oder euren Kindern einen ehrlosen Weg betreten sollte, so hat es wahrlich nicht die Ausrede, es liege im Blut. Nein, das ist nicht unsere Art. leb hinterlasse euch als mein Vermächtnis die Grundregel unseres Stammes: Seid ehrlich!"Dieses Wort beeindruckte auch den kleinen David, der sich schon früh vornahm, seinem Vorfahren in diesem Stück nachzueifern. Das beste Vorbild sah er in seinem eigenen Vater, der seine Tätigkeit zunächst als Schreiber in einer Baumwollfabrik begann, dann als Sdineider arbeitete, um danach einen Teehandel zu eröffnen, so daß er viel auf Reisen war. Doch waren diese Reisen nicht nur rein geschäftlicher Natur, sondern der Vater verband sein alltägliches Leben mit praktischem Christentum. Denn immer führte er neben seiner Ware auch christliche Traktate mit sich und lud die Leute ein, sich recht in Gottes Wort zu vertiefen. Auch war er jederzeit bereit, in seelsorgerlicher Weise mit anderen Menschen über das Heil ihrer Seele zu reden. So verband er gesunden Geschäftsgeist mit religiösem Eifer. Dabei war er, wie sein Sohn später über ihn sagte, je-dodi zu gewissenhaft, um jemals reich zu werden". In den letzten zwanzig Jahren seines Lebens hatte er in der Gemeinde das angesehene Amt eines Diakons inne.