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Zum Geleit Wenn ich diesem Buch das Geleit gebe auf seinen Weg hinein in das christliche Volk, so geschieht es mit dem brennenden Wunsch, daß ihm gelinge, was es erstrebt: ein Volksbuch zu werden, sich alle Häuser zu öffnen, in die Gottes geschriebenes Wort noch nicht Einlaß gefunden, in alle Hände sich zu legen, die es noch nicht sich erwerben konnten. Möge ihm gelingen, wonach es verlangt: alle Herzen froh zu machen durch die Botschaft, die es bringt. Einer Empfehlung bedarf es nicht. Denn Gott selbst ist sein Verfasser, und Gottes Geist wird nicht müde, es zu rühmen. Wahr und gültig ist Gottes Wort, unwandelbar, überdauernd selbst des Himmels und der Erde Vergehen (1 Petr 1,23; Mt 24,35). Lebendig ist es, kraftvoll, dienlich zu allem Guten. Ein Schwert ist es für den Kampf der Geister, ein Richter über die Gesinnungen und Gedanken des Herzens, ein Führer zu Christus und zur Höhe vollendeten Lebens (Hebr4,12; 2 Tim 3,15-17). Da es Gottes Wort ist, muß man ihm ehrfürchtig begegnen, ihm liebend sich öffnen, es sorgsam betrachten, besinnlich und betend durchdenken, bereit sein zu tun, was es fordert. Wer so ihm begegnet, dem kann geschehen, was den Emmausjüngern geschah: ihre Herzen begannen zu brennen. Eichstätt, im November 1953 Bischof von Eichstätt