Bővebb ismertető
Einleitung
Die naturwissenschaftliche Hochschulmedizin hat seit der Jahrhundertwende bis heute beeindruckende Erfolge zu verzeichnen. Die Möglichkeiten der Unfall- und Intensivmedizin, die Vielfalt der Antibiotika, Herz- und Kreislaufmittel sowie die Palette der Insuline und manch anderes mehr haben vielen Menschen das Leben gerettet oder machen für einige das Leben erst mögHch.
Ich selber zum Beispiel verdanke mein Leben der Kunst eines wunderbaren Herzchirurgen.
Nach wie vor greife ich daher auf die Denkweise und die Instrumente der Organmedizin zurück - da, wo ihr Einsatz Erfolg verspricht.
Andererseits musste ich aber während meiner Hausarzttätigkeit recht bald die bittere Erfahrung machen, dass ich vielen Erkrankungen hilflos gegenüber stand: Die Bronchialasthmatiker hatten weiter ihre nächtlichen Atemnotsattacken, die Neurodermitiker mussten sich weiter unaufhörlich kratzen und dabei ihre Haut zerstören, Menschen mit nervösen Herzbeschwerden spürten immer wieder ein Stechen in der linken Brustkorbgegend und depressive Leute kamen trotz aller Medikamente nicht aus ihrem Stimmungstal heraus. (Die Reihe der Diagnosen, bei denen ich für meine Patienten kein ausreichendes linderndes Angebot hatte, ließe sich beliebig fortsetzen!)
Da ich mir mein Studium mühsam selber finanziert hatte, konnte ich mich gelegentlich eines gewissen Grimms gegenüber der Hochschule und den Kliniken nicht erwehren, war ich doch schlicht und einfach miserabel für meine