Bővebb ismertető
DIE KINDHEITDie Mánner, die auf den Booten mit den stark-farbigen Segeln den Namen ihres düsteren Stádt-chens Chioggia viele Geschlechter lang bis zu den fernsten Inseln und Küsten des Mittelmeeres tru-gen, diese chioggiotischen Seefahrer, die heute noch wie in den groBen Zeiten der Seerepublik in allén Háfen der Adria wohlbekannt sind, sind ein sehn-süchtiger, wilder und unruhiger Menschenschlag. Man erzáhlt, daB in den Zeiten, da die Erde noch voll lockender, geheimnisvoller Lánder war, über-all, wo Wagnis und Abenteuer zu erhoffen waren, Chioggioten auftauchten und daB auf allén Schiffen der Entdecker und Conquistadoren ihrer welche ge-wesen seien.Zuweilen brachte einer dieser fernesüchtigen Mánner von seinen Fahrten einen Freund mit heim, der dann wohl auch sein Schwiegersohn wurde. So blühen fremdartige Namen in Chioggia noch weiter, freilich oftmals allmáhlich dem Klange der heimi-schen angeglichen. Ein GáBchen unter den vielen winkeligen der zur Verteidigung zusammengedráng-ten kleinen Stadt Chioggia heiBt Calle Duse. Welch wunderlicher Name! Er sei armenischer Herkunft, behaupten manche. Aber wer kann verfolgen, wel-chem Volke der Erste dieses Namens angehört