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Im Erdgeschoß klappten die Türen. Die Angestellten der Abwässergebührenstelle verließen die Büros.
In der ersten Etage legte der Domherr Augustin de Mondez die Feder nieder und erhob sich, um sich einen Augenblick zu entspannen. Da er einundsiebzig Jahre alt war, bestand ein großer Teil seiner Post aus Todesanzeigen, deren schwarzgeränderte Rückseiten er für seine Notizen benutzte. Diese Anzeigen, mit Gummischnur oder Schnürsenkeln zusammengebunden oder auch lose verstreut, häuften sich seit Jahren auf den drei Schreibmöbeln, bedeckten Tintenfässer, erhöhten den Standort der Tischlampen, füllten die Sessel, breiteten sich auf den Teppichen aus, so daß das Zimmer schließlich einem Bestattungsinstitut in Epidemiezeiten glich.
Hager, im Stehen kaum größer als im Sitzen, mit blassem, runzligem Schädel und brauenloser Stirn, mit abfallenden Schultern, so marschierte Augustin de Mondez auf und ab, die Hände in den Taschen und mit der Soutane nach Art eines Truthahns ein Rad schlagend - eine Geste, die gewöhnlich seine Meditationen begleitete. Er sprach die letzten Zeilen, die er gerade niedergeschrieben hatte, noch einmal vor sich hin, um einen neuen Gedanken daran zu knüpfen.