Bővebb ismertető
I. Neunzehn Náchte und neunzehn Tage waren sie auf dem Meer. Jetzt, in der zwanzigsten Nacht, wufiten sie: Wir müssen sterben. Sie waren dreiundvierzig Menschen auf einem flachen, seeuntüchtigen, halb verrotteten hölzernen Flufíboot; zwölf Kinder, vierzehn Frauen und siebzehn Manner. In die Bootsmitte hatten sie einen niedrigen Holzverschlag gebaut. Darin lagen die kleineren Kinder, die schwácheren Frauen und die hochschwangere Thi Trung Linh, deren Mann Cuong am Heck neben dem stummen Motor safi und in die tiefschwarze Nacht starrte. Bis zu dieser Nacht hatten Lam Van Xuong und die anderen gehofft, von einem der vielen Handelsschiffe, die auf der Schiffahrtsroute Singapur-Hongkong hin- und herfuhren, entdeckt und an Bord genommen zu werden. Aber die Hoffnung, diese verzweifelte Hoffnung, in ein neues Leben flüchten zu können, hatte sich als ein Irrtum erwiesen. Zwar war die Wasserstrafie nach Hongkong oder Singapur wirklich eine Strafie, auf der Tag und Nacht die grófién Schiffe ihre Lasten transportierten. Doch nicht eines stoppte die Maschinen, um die winkenden, schreienden, weinenden Menschen aus dem winzigen Boot aufzunehmen, sie zu retten vor dem Verdursten, dem Verhungern, dem Ausdörren und dem Ertrinken.