Bővebb ismertető
Zum GeleitUnerforschlich einbegriffen leben wir in der strömenden All-Gegenseitigkeit". Diesen Satz schrieb der Religionsphilosoph Martin Buber 1923. Angesichts der über ein halbes Jahrhundert später von Bert Hellinger initiierten Familienaufstellungen" ist dieser Gedanke geradezu prophetisch. Doch im Grunde handelt es sich dabei um ein Wissen, mit dem die Menschheit mehr oder weniger unreflektiert seit Anbeginn lebt. Jenseits gelehrter Philosophie und Psychologie greift Olaf Jacobsen dieses Thema wieder auf. Mit kritischem Blick für das Wesentliche und unter Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit entwickelt er das Prinzip solcher Aufstellungen weiter und eröffnet so ganz neue Aspekte. Die anderen werden zum Spiegel, in dem wir uns selbst wahr-nehmen können. Im Vordergrund der von Jacobsen selbst praktizierten Aufstellungen steht nicht die Absicht, schnelle Heilung vorzuweisen, sondern zunächst einmal die, der Selbsterkenntnis auf die Sprünge zu helfen, denn sie ist die Voraussetzung jeder seelischen Gesundung. Auch dies ist ein menschheitsalter Gedanke. Mit ihm wurden die Pilger am Heiligtum in Delphi begrüßt: Erkenne dich selbst!" Die Art und Weise, wie Olaf Jacobsen seine persönlichen Beobachtungen und für das Gebiet der Aufstellungen revolutionären Erkenntnisse in diesem Buch darstellt, ist schon ein Beispiel dafür, was so ein Spiegel bewirken kann.Dr. jur. Frieder Lauxmann Karlsruhe, 19. September 2003