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Die Raben
Über den schwarzen Winkel hasten Am Mittag die Raben mit hartem Schrei, Ihr Schatten streift an der Hirschkuh vorbei Und manchmal sieht man sie mürrisch rasten,
O wie sie die braune Stille stören.
In der ein Acker sich verzückt.
Wie ein Weib, das schwere Ahnung berückt.
Und manchmal kann man sie keifen hören
Um ein Aas, das sie irgendwo wittern. Und plötzlich richten nach Nord sie den Flug Und schwinden wie ein Leichenzug In Lüften, die von Wollust zittern.
Die junge Magd Ludwig von Ficker zugeeignet
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Oft am Brunnen, wenn es dämmert. Sieht man sie verzaubert stehen Wasser schöpfen, wenn es dämmert. Eimer auf und nieder gehen.
In den Buchen Dohlen flattern Und sie gleichet einem Schatten. Ihre gelben Haare flattern Und im Hofe schrein die Ratten.
Und umschmeichelt von Verfalle Senkt sie die entzundenen Lider. Dürres Gras neigt im Verfalle Sich zu ihren Füßen nieder.
Stille schafft sie in der Kammer Und der Hof liegt längst verödet. Im HoUunder vor der Kammer Kläglich eine Amsel flötet.
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