Bővebb ismertető
Vorwort
Fast zehn Jahre sind vergangen, seitdem die Köln-Dürener Cochlear Iniplant Forschungsgruppe gegründet wurde.
Mit viel Idealismus und Enthusiasmus begannen wir mit den Vorbereitungsarbeiten. Der Idealismus war auch notwendig, um unter Personalmangel in engen räumlichen Möglichkeiten und mit geringen finanziellen Mitteln, diese anspruchsvolle Arbeit aufzunehmen. Damals hatten wir keinen Überblick, welche Probleme und Schwierigkeiten auf uns warteten, sonst hätten wir vielleicht diese Aufgabe überhaupt nicht auf uns genommen.
Zurückblickend auf die vergangenen Jahre können wir jedoch feststellen, daß sich diese Anstrengungen gelohnt haben. Die vielen Abendstunden und mit intensiver Arbeit ausgefüllten Wochenenden haben uns einen Schritt vorwärts gebracht. Eine Forschungsgruppe, die als "Nebenbeschäftigung" eine solche Aufgabe auf sich nimmt, kann nur mit selbstaufopfernder Begeisterung Fortschritte erzielen. Jeder von uns ist nämlich mit der alltäglichen Routine ausgefüllt, und es bleibt nur die Freizeit, sich mit den Forschungsarbeiten zu beschäftigen.
Einer der größten deutschen Politiker der Nachkriegszeit hat einmal, als ihn die Journalisten nach den Aussichten einer bevorstehenden, schweren Verhandlung gefragt haben, folgende Antwort gegeben: "Wenn wir nicht das Ideale erreichen, dann erreichen wir eben das Mögliche". Wir glauben, dies betrifft auch unsere C.I.-Tätigkeit. Weit sind wir von dem idealen Erfolg entfernt, dennoch haben wir einen Schritt zum Ziel getan!
Das Buch soll ein Erfahrungsbericht sein, dessen Ziel es ist, praktische Hinweise anhand unserer 83 Fälle denjenigen zu geben, die Gehörlose oder Ertaubte untersuchen, operieren, nachbehandeln oder hörerzieherisch betreuen.
Die theoretische Grundlage des C.I. wird nur so weit behandelt, wie sie für das Verständnis der Gesamtproblematik erforderlich ist.