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Dr. Joseph Ziegler - Das Alte Testament - Isaias [antikvár]

Das Alte Testament - Isaias [antikvár]

Dr. Joseph Ziegler

 
i ^ I t ; Die Zeit des Propheten. Nach 1 i fällt die Tätigkeit des Propheten in die Regierungszeit der Könige Uzzia (Ozias, Azarias), Jotam, Achaz und Hisqia (Ezediias), also in das achte Jahrhundert v. Chr. Seine Berufung erfolgt nach 6 i im Todesjahr des Uzzia, also 738. Uzzia (Ozias) regierte von 779 bis 739/8; seine erfolgreiche Regierung wird 2 Chi 26 ausführlich geschildert: Förderung der Landwirtschaft (Ackerbau, Weinbau und Viehzucht), starke Aufrüstung (Neuordnung und Vermehrung des Heeres, Waffenherstellung,...
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i ^ I t ; Die Zeit des Propheten. Nach 1 i fällt die Tätigkeit des Propheten in die Regierungszeit der Könige Uzzia (Ozias, Azarias), Jotam, Achaz und Hisqia (Ezediias), also in das achte Jahrhundert v. Chr. Seine Berufung erfolgt nach 6 i im Todesjahr des Uzzia, also 738. Uzzia (Ozias) regierte von 779 bis 739/8; seine erfolgreiche Regierung wird 2 Chi 26 ausführlich geschildert: Förderung der Landwirtschaft (Ackerbau, Weinbau und Viehzucht), starke Aufrüstung (Neuordnung und Vermehrung des Heeres, Waffenherstellung, Befestigungsanlagen), siegreiche Kämpfe gegen die Philister und Araber und dadurch Ausdehnung des Reiches Juda nach Westen und Süden, indem er den wichtigen Hafen Elat (heute Akaba) am älanitischen Meerbusen eroberte und dadurch den Zugang zum Welthandel bekam 4 Kg 14 22. Der Wohlstand des Landes war groß und spiegelt sich in 2? wider. Das Ende seiner Regierung war unglücklich; nadi 2 Chr 26 iG-21 maßte er sich Priesterrechte an und wurde deshalb vom Aussatz gesdila-gen. Sein Sohn Jotam übernahm als Reichsverweser die Regierung. Jotam regierte selbständig nur zwei Jahre (738 bis 736) j er setzte das Werk seines Vaters fort, indem er weiterhin aufrüstete und gegen die Ammoniter siegreich kämpfte 2 Chr 27 1-6. Die Regierung des A c h a z (736 bis 721) fällt in die Zeit, als Assur der große Gegner Judas wurde. Bereits unter Jotam begannen die Feindseligkeiten gegen Juda, die zum 1 syrisdi-ephraimitischen Krieg (735/34) führten. Die Weststaaten (Philister, Ammoniter, Edomiter und Araber) verbanden sich unter der Führung des Königs Resin von Syrien (Aram, Damaskus) und des Königs Peqach von Israel (Samaria) zu einer assurfeind-lidien Liga gegen Tiglatpilesar IIL (745 bis 727). Auch Achaz, der König von Juda, sollte dieser Liga gegen Assur beitreten; als er sich weigerte, suchten die beiden Könige ihn durch Waffengewalt zum Beitritt zu zwingen. Gegen die vereinigten Heere der Syrer und Israeliten erlitt Achaz im Norden eine empfindliche Niederlage 2 Chr 28 5 i; im Süden und Westen verlor er Gebiete im Kampf gegen die Edomiter - und Philister 2Chr28i7f; auch der Hafen Elat am gleichnamigen Meerbusen, den Uzzia erobert hatte, ging wieder verloren 4 Kg 16 6. Achaz mußte sidi in seine Hauptstadt zurüdcziehen, gegen die Resin und Peqadi anrüdcten; er setzte sie in Verteidigungszustand (Instandsetzung der Wasserleitung am oberen Teidi 7 3) und sandte in seiner I Not einen Hilferuf an den König von Assur 4Kg 16 7f mit reidiem Tribut aus den -j Sdiätzen des Königspalastes und des Tempels. Tiglatpilesar zog gegen Westen (734), ^ besiegte zunächst die Philister (Hanno von Gaza) und dann die Syrer. Damaskus fiel [ erst nadi zweijähriger Belagerung (732); der König Resin wurde getötet, die Bewohner ,, in die Gefangenschaft geführt und die Hauptstadt zerstört; damit war das Ende des j syrisdien Reiches gekommen 4 Kg 16 9. Der König von Assur zog weiter südwärts, eroberte große Teile von Nordisrael und führte viele Gefangene fort 4 Kg 15 29. Die j Hauptstadt Samaria selbst entging damals nodi der Zerstörung; sie wurde zehn Jahre ; nadi dem Fall von Damaskus von Sargon (722) erobert: Ende des Nordreidies. ; Jerusalem blieb somit vor den Zugriffen dei: feindlidien Nachbarn Syrien und Israel i f versdiont, mußte aber seine Rettung durdi schweren Tribut bezahlen 2 Chr 28 20 f. Mit dieser politisdien Abhängigkeit ging Hand in Hand die religiöse Beeinflussung von Assur her. Adiaz ließ ein Modell des heidnischen Altares in Damaskus anfertigen und nadi ihm den Brandopferaltar in Jerusalem umbauen; ebenso vollzog er weitere Änderungen im Tempel, die auf assyrisdie Vorbilder zurückgingen 4 Kg 16 10-18. Die Regierung des Hisqia (Ezechias) (721 bis 693) v/ird 4 Kg 18-20 (=Is 36-39) und 2 Chr 29-32 ausführlich besdirieben. Bei der Eroberung von Samaria (722), dessen Fall wohl tiefen Eindrudc auf Jerusalem gemadit hatte, scheinen bereits assyrische Truppenteile in Juda eingefallen zu sein 2 Chr 29 8 f. Hisqia wahrte seine Stellung gegenüber Assur, indem er gewissenhaft den Tribut zahlte, ohne sidi an den Aufstandsbewegungen zu beteiligen, die im Norden von Jaubidi von Hamat und im Süden von Hanno von Gaza (durdi Ägypten gestützt) ausgingen. Sie wurden von Sargon durch den Sieg bei Karkemisdi und Raphia gebrodien. Als jedodi später wiederum (713) die Weststaaten (Philister, Edomiter und Moabiter) unter Führung des Jamani von Asdod sidi gegen Assur erhoben, da schloß sidi ihnen auch Hisqia an. Eine Rüdcendedcung hatten sie an Ägypten, wo der Athiopenkönig Sdiabako (714 bis 700) herrsdite. Sargon rüdcte gegen Asdod heran und eroberte es (711) vgl Is20i. • ! 11

Termékadatok

Cím: Das Alte Testament - Isaias [antikvár]
Szerző: Dr. Joseph Ziegler
Kiadó: Echter-Verlag
Kötés: Varrott papírkötés
Méret: 160 mm x 240 mm
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