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Juri Machnenko war äuikrst unzufrieden mit sich. Fünf Stunden hatte er in der langen Reihe vor dem Charkower Kriegskommissarjat in der Kirowstraße gestanden und voller Spannung den Reden und Erzählungen der Umstehenden gelauscht. Sie kannten nur zwei Themen: den heimtückischen Überfall der Faschisten auf ihr Heimatland und wie es zu bewerkstelligen sei, schnellstens an die Front zu kommen.Auch Juri war von diesem Wunsch durchdrungen, und weder die gut gemeinten Ratschläge seines Schwagers Sachartschenko noch die Spötteleien dér Freunde hatten ihn von seinem Vorsatz abbringen können. Denn er wollte seinem Großvater und seinem Vater nicht nachstehen. Großvater Iwan Demidowitsch hatte in Juris Alter an den großen Streiks der Charkower Lokomotivbauer teilgenommen und später, in der Revolution, für die Sowjetmacht gekämpft. Als ältestes und erfahrenstes Parteimitglied im Komintern-Werk wurde er heute geachtet und geehrt. Und Juris Vater, der Lokomotivschlosser Iwan Iwanowitsch Machnenko, hatte im Bürgerkrieg zur Besatzung des berühmten Panzerzugs ,,Tschernomorjez" gehört und die Denikin-Banden das Laufen gelehrt. Er war im