Bővebb ismertető
EINLEITUNG s war im Jahre 19 . . . Ein auslándischer Prinz aus regierender Familie, eine kaiserliche Hoheit, hatte soeben am Hofe Viktor Emanuels III. einen Höflichkeitsbesuch abgestattet. Nachdem die üblichen Zeremonien erledigt waren, schlug der König seinem Gaste vor, mit ihm eine Spazierfahrt durch Rom zu unternehmen, um sich die berühmten Schönheiten der Hauptstadt oder, wie in altér Zeit die Pilger sagten, die Mirabilia urbis Romae zeigen zu lassen. Die Spazierfahrt nahm sogleich ihren Anfang in der göttlichen Sonne des römischen Frühlings. Aber der auslándische Prinz, von geringem Verstande und noch geringerer Bildung, nahm keinerlei Interesse an den im übrigen sehr sachkundigen Erklárungen seines erhabenen Cicerones. Die stolze Pracht der SiebenHügel, das Forum, das Colosseum, die majestátischen Ruinen, die Triumphbögen, die Basiliken, die Palásté, all die zauberhaften Erinnerungen an das antiké und das christliche Rom lieBen ihn völlig kait; er dachte nur an die Vergnügungen anderer Art, die ihm der kommende Abend versprach. Als indessen der Wagen über die Prati di Castello fuhr, bemerkte der Fürst ein lángliches Gebáude, über dessen Tor zu lesen stand: Caserna Cavour. Was bedeutet Cavour?" fragte er. Aber er fügte rasch hinzu: