Bővebb ismertető
VORWORT
Diesem Buche liegt die Absicht zugrunde, an Hand möglichst eindrucksvollen Bildmaterials die religiöse Symbolsprache des Buddhismus nach dem gegenwärtigen Stande der Forschung darzustellen. Dabei leitete uns in erster Linie das religionsgeschichtliche Interesse an der Umsetzung religiöser Ideen und Erlebnisse in die Gestaltenfülle der Kunst. Dass diese Arbeit ein Versuch ist, mit allen Mängeln der UnVollständigkeit behaftet, bedarf kaum ausdrücklicher Erwähnung. Etwaige Irrtümer kunsthistorischer Art wolle man darum dem Religionshistoriker verzeihen. Es kam uns eben vor allem darauf an, die Beseeltheit der konkreten Kunstformen durch religiöse Ideen zu zeigen, abgesehen von ihrer kunsthistorischen Würdigung.
Die Bilder sind mit wenigen Ausnahmen von meinem Onkel Ministerialrat Dr. Schubart aufgenommen. Zu besonderem Danke bin ich Herrn Prof. Dr. Lessing vom Museum für Völkerkunde in Berlin für freundliche Überlassung einiger wertvoller Bilder (Tafel 6, 12, 18, 22, 23, 24, 38, 40) aus dem Yung-ho-kung (Peking) und manchen wichtigen Hinweis verpflichtet. Auch dem Museum für Völkerkunde in Berlin danke ich für die Erlaubnis, einige Ausstellungsgegenstände photographieren zu dürfen.
RIGA, Sommer 1929
GUSTAV MENSCHING