kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen


Boris Kustodijew [antikvár]

 
Ich weiß nicht, ob es mir gelungen ist, in meinen Sachen das zu machen und auszudrücken, was ich wollte, Liebe zum Leben, Freude und Lebensmut, Liebe zu meinem „Russischen" -, aber das war immer das einzige „Sujet" meiner Bilder. B. KUSTODIJEW Kustodijew stand gerade in der Mitte seines Schaffenswegs, als er völlig unerwartet einen Auftrag erhielt, der nicht nur ungewöhnlich oder selten war, sondern von dem er nicht einmal zu träumen gewagt hätte: sein Selbstbildnis wurde in den Uffizien erwartet. Dort, in Florenz, wo die...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
9600 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
Ich weiß nicht, ob es mir gelungen ist, in meinen Sachen das zu machen und auszudrücken, was ich wollte, Liebe zum Leben, Freude und Lebensmut, Liebe zu meinem „Russischen" -, aber das war immer das einzige „Sujet" meiner Bilder. B. KUSTODIJEW Kustodijew stand gerade in der Mitte seines Schaffenswegs, als er völlig unerwartet einen Auftrag erhielt, der nicht nur ungewöhnlich oder selten war, sondern von dem er nicht einmal zu träumen gewagt hätte: sein Selbstbildnis wurde in den Uffizien erwartet. Dort, in Florenz, wo die Selbstbildnisse der bekanntesten Meister der Malerei aus aller Herren Länder hängen, sollte er die Kunst Rußlands des angehenden 20. Jahrhunderts vertreten Doch bevor er anderen solch einen Einblick vermitteln konnte, mußte er sich selbst Klarheit verschaffen, mußte selbst begreifen, was den neuen russischen Maler kennzeichnete. Auf seinen zahlreichen Selbstbildnissen vermied es Kustodijew, sich in der Werkstatt, mit Palette oder Pinseln darzustellen. Das Wichtigste für ihn war stets das Begreifen und künstlerische Erfassen des Lebens, die Malerei aber war die Sprache, mit der er sich verständlich machte. Eine Sprache ist ja immer national. Und so malte er sich mal in einem dahinrasenden russischen Pferdeschlitten, mal versonnen, vom Jahrmarktsgetümmel umtost, vor den farbenfrohen Spielsachen eines Holzschnitzerladens stehend. In beiden Fällen konnte er sich nicht ohne den russischen Winter, ohne das russische Volksfest, oder gar abseits von Sonne und Landschaft, der lärmenden Menschenmenge und des pulsierenden Lebens denken. Gesiegt hat die Gestalt eines Mannes auf einem Brettersteg inmitten einer alten Klosterstadt. Erträgt einen pelzgefütterten Mantel und eine Mütze aus Biberfell, die an die Kleidung der Bojaren, aber dann auch reicher Kaufleute, erinnern. Hinter ihm erheben sich Festungsmauern mit majestätischen Türmen, winzige Kapellen und riesige Kathedralen, an die sich kleine Läden mit geschmacklosen Schildern und bunter Warenauslage schmiegen. All das drängt sich dicht zusammen, Dächer und bunte Kuppeln türmen sich übereinander, streben in freudigem und feierlichem Rhythmus zum Himmel empor, so, daß eines der glitzernden goldenen Kreuze direkt über der Mütze des Malers zu sehen ist, wodurch sie an die „Kronkappe Monomachs", mit der die russischen Zaren gekrönt wurden, erinnert. Und auf dem abendlichen Schnee leuchten die Farben, das bunte Jahrmarktsgetümmel ist in vollem Gange, glöckchenbehängte Pferdchen trotten munter dahin . Dieses Selbstbildnis aus dem Jahre 1912, ausgeführt in Tempera in der traditionellen Maltechnik der Ikonenmaler, erzählt nicht nur vom Maler selbst, sondern auch davon, was er sein Eigen nennt, was er liebt und ehrt, von seinem einzigen und ständigen Mitautor-von Rußland. Kustodijew gehört zur Plejade der Künstler des ersten Viertels unseres Jahrhunderts, die die Zukunft der Kunst ihres Landes mit der Suche nach nationaler Eigenständigkeit verbanden, die daran glaubten, daß die eigenen ästhetischen Wege und Traditionen Rußlands nicht nur bis in die Tiefe der Jahrhunderte zurückreichen, sondern sich auch noch heute lebensfähig erweisen, - leben sie doch in der Volkskunst weiter. Aber das war weder Slawophilentum, noch künstlerischer Isolationismus, sondern setzte ganz im Gegenteil dazu die Venwertung der Erfahrungen der Weltkunst aller Zeiten, das Erfassen der Errungenschaften der modernen Kunstkultur Europas, das Zusammenwirken und die gegenseitige Beeinflussung verschiedener Schulen und Strömungen voraus. All das aber im Rahmen der Entwicklung nationaler Traditionen, ohne die eine eigenständige und originelle Kunst, die internationales Interesse enwecken und weltweite Bedeutung gewinnen soll, nicht denkbar ist. Betrachten wir heute, aus der Sicht der Gegenwart, die Karte des Kunstlebens Rußlands des ersten Viertels unseres Jahrhunderts, so können wir leicht auf ihr auch den Schaffensweg Kustodijews verfolgen: Zunächst schreitet er verliebt neben seinem Lehrer llja Repin, dem größten russischen Künstler des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts, bis er sich mit größter Mühe von ihm losreißt, zur Seite abweicht und sich zunächst einen schmalen, kaum sichtbaren Fußpfad bahnt. Dann folgt ein zickzackartiges Hin- und

Termékadatok

Cím: Boris Kustodijew [antikvár]
Kiadó: Aurora-Kunstverlag
Kötés: Vászon
Méret: 270 mm x 340 mm
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet