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Das winzige Motelzimmer roch nach verschimmeltem Teppich. Charles Carr wartete und lugte gelegentlich durch die vergilbte Jalousie nach draußen, wo sich Ricos Zimmer befand. Vor dem Fenster ratterte eine altersschwache Air-condition-Anlage, welche den warmen Augustsmog zu kühlem Augustsmog filterte.Carrs Partner, Jack Kelly, hatte es sich, Krawatte und Anzug etwas in Unordnung geraten, auf dem Bett bequem gemacht und sah sich in dem Fernseher, der buchstäblich an die Wand des Zimmers gekettet war, die Johnny-Car-son-Show an. Das Zimmer hätte einen neuen Anstrich vertragen können, und der Spiegel an der Decke warf das Bild eines fleckigen Lakens mit einem Brandlos zurück, das von einer Zigarette herrührte.Jedesmal, wenn Carr nach draußen lugte, konnte er die Neonreklame sehen. SUNSET MOTEL - WASSERBETTEN, TV, EIS-WÜRFEL FREI. Als hätten sich die Nutten und ihre Freier, die hier ständig kamen und gingen, etwas aus solchenExtras gemacht. BeiCeheimaufträgen griff Carr mit Vorliebe auf das Sunset zurück, da sich von den beiden Cebäuden aus, die sich an einem Parkplatz gegenüberstanden, die restlichen Zimmer gut überwachen ließen.Auf der anderen Seite des Sunset Boulevard gab es eine schmierige Hot-dog-Bude, die als Treffpunkt für Hollywoods neue Ceneration diente - Ausreißerinnen ohne Büstenhalter, Punks, den nackten Oberkörper nur mit einer Weste bekleidet, magere Männer, wie Frauen zurechtgemacht. Ein Stück die Straße hinunter versuchte ein Zwerg, Straßenpläne an den Mann zu bringen, auf denen die Wege zu den Häusern aller möglicher Filmgrößen eingezeichnet waren.