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Sechs Menschen dachten an Rosemarie Barton, die vor nahezu einem Jahr gestorben war.,.
Iris Marie dachte an ihre Schwester Rosemarie.
Fast ein Jahr lang hatte sie versucht, den Gedanken an Rosemarie abzuschütteln. Sie war der Erinnerung ausgewichen.
Die Erinnerung war zu schmerzlich - zu furchtbar. Das bläulich angelaufene Gesicht, die verkrampften, ins Leere greifenden Finger
Der Gegensatz zwischen diesem Bild und der schönen, fröhlichen Rosemarie vom Tag zuvor Nun: Gerade fröhlich war sie wohl nicht gewesen. Sie hatte eben eine Grippe überstanden und war geschwächt und deprimiert All das war bei der Leichenschau vorgebracht worden. Iris selbst hatte es mit Nachdruck betont, denn es bot eine Erklärung für Rosemaries Selbstmord, nicht wahr?
Nach der Leichenschau hatte Iris entschlossen versucht, sich die ganze Geschichte aus dem Kopf zu schlagen. Wozu sollte die Erinnerung gut sein? Alles vergessen - die ganze Sache vergessen!
Aber jetzt - darüber war sie sich klar - mußte sie ihr Gedächtnis anstrengen. Sie mußte über die Vergangenheit nachdenken, mußte sich sorgfältig jeden kleinsten Vorgang in die Erinnerung zurückrufen, auch wenn er noch so unwichtig schien
Die seltsame Unterredung, die sie gestern abend mit George geführt hatte, verlangte das.
Es war so unerwartet, so beängstigend gewesen. Halt - war es wirklich so unerwartet? Hatten nicht schon vorher gewisse Anzeichen darauf hingedeutet? Georges Zerstreutheit, seine