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EINS
Das war tatsächlich schon sein drittes Bier, er fragte sich, ob er es hinunterbekommen würde. Es war elf Uhr vormittags, und die Sonne stach auf die Wagen, die über die Autobahn huschten. Er hatte schlecht geschlafen, er hatte ein grellrotes Coupé in die Leitplanken krachen sehen, genau vor ihnen, und die Blechteile, die davonflatterten, und dann die Explosion, sie waren durch die Flammen gerast.
- Ach du Scheiße, guck dir das an! hatte der Fahrer geknurrt.
Henri hatte sich :ium Rückspiegel gebeugt und hatte den Mond gesehen, der langsam Feuer fing. Sie waren die ganze Nacht gefahren, und der andere hatte die ganze Nacht geredet, ein dicker Kerl mit einer hellen Stimme, unangenehm, keine Chance, ein Auge zuzutun, die Mädchen an der Wand des Führerhauses waren zum Gähnen. Und jetzt dieses Bier hier, das er austrinken mußte, er starrte mit dümmlichem Gesicht auf sein Glas, auf die Bläschen, die vor seiner Nase zerplatzten. An der Theke saß lediglich ein Pärchen, eine Blondine, die lauthals lachte, wenn der Typ sie anfaßte, er versuchte, eine Hand zwischen ihre Beine zu schieben, sie wollte zwar, zappelte aber auf ihrem Hocker herum, Henri guckte lächelnd zu ihnen hinüber, und der Barkeeper zwinkerte ihm zu, um diese Zeit war nicht viel los, es lohnte sich kaum.
Draußen wartete eine tolle Sonne, das Mädchen an der Theke hatte ein winziges Sommerkleid an, das machte sie beinahe schön, sogar Klasse, alle dachten das gleiche. Er trank einen langen Schluck, senkte den Kopf und lachte vor sich hin, Bier vertrug er nicht besonders. Er wußte nicht genau, wo er war, der Fahrer hatte ihn abgesetzt, um zwei Italienerinnen mit bunten Bermudashorts und Lippen wie aus Zuckerguß aufzunehmen. Er