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Erste Funken
Die Luft flimmerte auf den Straßen von Beverly Hills. Selbst die uralten Bäume am Straßenrand und die großen Villen wirkten dadurch unecht, fast wie im Film. Der Himmel war unerbittlich stahlblau.
Brenda mußte die Augen zusammenkneifen, um von dem reflektierenden Sonnenlicht nicht geblendet zu werden. Sie fühlte sich verschwitzt und staubig. Ihre Kleider klebten am Körper, und feuchte, dunkle Haarsträhnen fielen ihr ins Gesicht. Sie hoffte inständig, daß dieses Wetter nicht das ganze Jahr anhalten würde. Immerhin war es bereits November. So etwas hatte es in Minnesota nie gegeben. Das war sicherlich einer der Vorteile des Lebens in Minneapolis gewesen: man schmolz nicht dahin, wenn man im November von einem Videoshop zu Fuß nach Hause ging.
Sie ruhte sich einen Augenblick aus, bevor sie die kleine Steigung, die zum Haus ihrer Eltern führte, in Angriff nahm, sog ein paarmal die heiße Luft ein und stapfte die Auffahrt hinauf. Oben neben der Garage stand Brandon. Ihr Bruder beugte sich gerade tief über den Motor seines Wagens und strampelte dabei ein wenig mit den Füßen, als wolle er noch tiefer in das Innere des Motors kriechen. Brenda war es unverständlich, daß man bei so einem Wetter arbeiten konnte.
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