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VORWORT
Seit ich Die Kraft zu heilen^ schrieb, habe ich viele ungewöhnliche Erfahrungen beim Beten um Heilung machen dürfen. Außerdem habe ich an vielen Diskussionen mit Freunden im Heilungsdienst teilgehabt. Das alles hat mich Heilung tiefer verstehen lassen und mir einige neue Einsichten vermittelt, die ich in keinem anderen Buch zum Thema fand. Es drängt mich, diese Erfahrungen einem breiteren Publikum mitzuteilen. Was wir zum Beispiel über die Wichtigkeit des Zeitfaktors bei Heilungen entdeckt haben, scheint mir ein echter Durchbruch im Heilungsdienst.
Es geht hier also nicht darum, frühere Grunderfahrungen zu berichtigen. Was uns der Herr im Laufe der Jahre lehrte, verstehen wir heute nicht anders, sondern besser.
Ich sage: was er uns gelehrt hat. Meist habe ich mit einem Team arbeiten können. Das ist mir wirklich zum Segen geworden. Gemeinsam bereisten wir die Vereinigten Staaten, Europa, Südamerika, Afrika, den Fernen Osten und Australien. Zum Team gehörten Frau Barbara Shlemon, Pater Michael Scanlan T.O.R., Schwester Jeanne Hill O.P., Pater Paul Schaaf C.Pp.S., Pastor Tommy Tyson, Frau Ruth Carter Stapleton, Dr. Conrad Baars, die Patres Matt und Denny Linn S.J. und viele andere, die bei der Durchführung der Seminare und beim Durchdenken des beim Gebet Erlebten mitgeholfen haben.
Im Merton House, meinem Heim in St. Louis, haben Schwester Mary Margaret McKenzie V.H.M., Schwester Miriam Young O.P. und Dr. Daryl Anderson und andere mit mir besprochen, was sie im alltäglichen Dienst Innerer Heilung an Sorgen von Langzeit-Patienten miterlebten.
Francis MacNutt, Die Kraft zu heilen, Verlag Styria, Graz, und Franz-Verlag, Metzingen, 3. Aufl. 1979.