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Bas-Boris Bode war in seinem Eishockey-Team der harte Brocken, an dem keiner vorbeikam, bis zu jenem Tag im November, als er glauben mußte, vor acht Jahren gestorben zu sein.
1. Die Reise
Am Morgen seines achten Geburtstages bekam Bas-Boris von seinem Vater ein Paar Schlittschuhe.
Am Abend hatte er sich den linken Unterarm gebrochen, weil er noch nicht richtig Schlittschuhlaufen konnte.
Darauf folgte ein böses Telefonat zwischen Amsterdam, wo Rutger Bode, der Vater von Bas-Boris, lebte, und Annette Bode in Berlin. Die Eltern waren seit einem Jahr geschieden, weil Annette plötzlich glaubte, Rutger in einem Anfall von Schwachsinn geheiratet zu haben. Was aber nicht stimmte.
Rutger ist Holländer und betreibt in Amsterdam eine Galerie für zeitgenössische Kunst. Eigentlich schon die Kunst von morgen. Außerdem war er auch mal Fremdenführer in Curaçao, Kellner in Los Angeles und Rocksänger in Deutschland. Als Rocksänger hatte er Annette kennengelernt, und das kam so : Annette ist eine gefürchtete und gefeierte Operationsschwester. Von den Ärzten wird sie »Bloody Mary« genannt, weil sie seit Jahren auf der Unfallstation eisern ihren Dienst versieht. Und die holländische Rockband »The Coconuts« hatte einen Autounfall, und Rutger, den Leadsänger, hatte es übel erwischt. Linker Unterschenkel, rechter Oberschenkel gebrochen. »Ihre Beine verdienen ihren Namen nicht mehr, mein Junge! Aber das kriegen wir wieder hin«, hatte Annette gesagt. So lernten sich Annette und Rutger kennen.
Eigentlich kannte Annette Rutger schon vorher. Die »Coconuts« hatten zu der Zeit einen Hit, der war so heiß, daß Annette, wenn sie diesen Song im Radio hörte, sich beim Autofahren immer anschnallte.
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