Bővebb ismertető
In seinem Buch „Haus unterm Stern" hat Karl Vötterle die Geschichte des Bärenreiter-Verlages persönlich geprägt erzählt. '/:'|i||
Entwicklung, Arbeitsgebiete und Bedeutung des Unternehmens sind in der Festschrift „Musik und Verlag" dargestellt, die Richard Baum und Wolfgang Rehm 1968 zum 65. Geburtstag des Verlegers herausgegeben haben. Im Jahre 1973 begeht nun der Bärenreiter-Verlag sein fünfzigjähriges Bestehen. Zwar datiert die offizielle Gründung vom 12. April 1924, dem Tag, : ' i
an dem Karl Vötterle volljährig wurde; doch ist der tatsächliche ' .'.
Beginn des Verlages mit dem Erscheinen der ersten Finken- '
Steiner Blätter im Herbst 1923 anzusetzen. Aus diesem Anlaß ' y
wurde die vorliegende Chronik aus den genannten Quellen zusammengestellt. Allerlei Sucharbeit war außerdem notwendig, denn bei der Zerstörung des Verlages 1945 ist vieles vernichtet worden, was über die Anfänge hätte Auskunft geben können. Diese Chronik kann keine lückenlose Verlagsgeschichte, geschweige denn ein vollständiger Katalog der Veröffentlichungen sein. Doch wurde versucht, Jahr um Jahr das Wesentliche und Charakteristische aufzuzählen und damit den Weg des Bärenreiter-Verlages noch eirunal nachzugehen. Dieser Weg hat durch fünf Jahrzehnte stärkster politischer, gesellschaftlicher und geistiger Veränderungen geführt — einige wenige zeitgeschichtliche Fakten wurden eingefügt, um den Hintergrund deutlich zu machen —, und dieser Weg ging von kleinsten Anfängen aus naiver Jugendkraft bis zum weitgespannten, internationalen Unternehmen im Weltreich der Musik. Die Chronik zeigt zu- -' ¦
gleich, wie eine solche Entwicklung allein möglich gewesen ist durch die oft jahrzehntelange Mitarbeit und Treue vieler einzel- [ ' i,'
ner, und sie ist in erster Linie ein Dank an diese. 1 ',
Der stets von Ideen erfüllte Gründer und Leiter des Unternehmens war sich immer bewußt, daß es gerade in seinem i Bereich viele Gedanken und Pläne gibt, für die ein Menschen- ' ,, leben nicht genügt, und daß es galt, über große Zeiträume zu planen und zu entscheiden. Zugleich war für ihn das Verlegen ij'j,] von Noten und Büchern nicht der einzige Weg, seine Ideen ','(, zu verwirklichen. Vielfältige Anstöße sind von ihm ausge- ' | i .