Bővebb ismertető
Peterborough Story
Aus den wuchügen Kaminen des Lokomotivschuppens steigt schwarzes Gewölk senkredit in den grellweißen Himmel. Das Wellblechdach flimmert unter den sengenden Strahlen der südaustralisdien Sonne. Von oben sieht der Schuppen mit den Gleisanlagen wie eine Spinne "aus, die faul und träge in einem Netz unzähliger Fäden sitzt. Laufend bekommt sie neue Nahrung. Gleich fetten Raupen schieben sich Lokomotiven von der Drehscheibe in den halbrunden Körper der Halle. Schwüle Luft, Dampf, der zischend undichten Verschlüssen entweicht, lastet über den Arbeitern, die in hektisdier Eile an den schwarzglänzenden Bäuchen der Maschinen herumkriechen.
Vorn über dem Kessel der Lok 110 putzt eine Gestalt das offenstehende „Auge", die Loklampe. Nachts vertreibt ihr Schein Känguruhs und Schafe von den Schienen. Manchmal schaffen es die aufgeschreckten Tiere nidit mehr. Der große Catcher, der unter dem Puffer hängt, fährt wie eine tötende Hand dazwischen, wegstoßend — vernichtend — nur Fellfetzen sind Zeugen.
Ted Morris, der Schichtforeman, sieht ungeduldig den Vorbereitungen seines Heizers zu. Er hat seine Hände tief in den Hosentaschen vergraben, der Hut sitzt weit im Genick, unter seiner spitzen Nase glimmt der Rest einer selbstgedrehten Zigarette. Nervös wippt er mit den Hacken seiner spitz zulaufenden Stiefeletten. Die Maschine muß so schnell wie möglich raus, denkt Morris, die Zeit ist längst überschritten, und ich habe sowieso schon Krach mit dem Big-Boss. Hastig geht er zum Trinkwasserbottich, beugt sich darüber und läßt aus der Messingkugel lauwarmes Wasser hochschießen.
„Hurry up!" knurrt er, zurückgekehrt, in den Fit hinab; dabei beugt er sidi an einem Rad vorbei, dessen eingegossene Kennzeidien Krupp 1870 lauten, und wirft einen Biiiik ins Dunkel.
Der Boden und die Wände der Grube sind naß, ölver-schmiert durch die Maschinengetriebe. Es riedit säuerlich.