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JAllein den Betern kann es noch gelingen"Mitte Juni 1972 besuchte mich mein priesteriidier Mitbrüder Pater Thaddäus Laux, ein weithin bekannter Exerzitienmeister und Volksmissionar aus dem Salvatorianerkloster Bad Wurzach. Wissen Sie", sagte er, welches Buch unser Volk noch ganz notwendig bräudite? Ein Gebetbuch mit vielen guten, alten und neuen Gebeten der Kirche. Idi stehe mitten im Volk und höre diese Bitte immer wieder." Mir leuchtete das sofort ein; ist doch das Beten das wichtigste und gesegnetste Tun eines jeden Menschen; heute wichtiger denn je. Beten schafft immer Kontakt der Seele mit Gott; Beten ist das demütige, dankbare Anerkennen Seiner unendlichen Wesenheit und Heiligkeit, ist das kindlich liebende Sprechen mit ihm, ist schließlich das Ruhen und Geborgensein ganz in Seiner Vaterliebe. Beten wird so das tiefste und schönste Tun eines Menschen. Wer recht zu beten weiß, weiß auch recht zu leben.Das beste Gebetbuchbleibt immer unser eigenes Herz. Das Herz ist das Kämmerlein, von dem der Herr spricht, in das wir gehen sollen, wenn wir beten; da ist Er uns am allernächsten durch den Heiligen Geist, ohne den wir nicht einmal den Namen Jesus aussprechen können. Der Heilige Geist aber gibt den Seinen immer wieder neue Anregung und Vertiefung. Er hat im Laufe der Jahrhunderte viele kostbare Gebete mitgeteilt, vor allem die Gebete der heiligen Kirche, dann zahl-